Beiträge von John_Doe

    Ich hatte so ein ähnliches Problem mit der Zentralverriegelung an einer hinteren Tür. Da war es definitiv der Kabelbaum, glücklicherweise gab es bei *bay einen Reparatursatz. Da war das Problem bereits bekannt und die Reparatur war recht problemlos, wenn auch fummelig. Ab und zu hätte man einen zweiten Mann gebraucht (Halten& Ziehen der Kabel). Da war es das Stück Kabelbaum von der Tür mit dem Stecker im Rahmen. Wurde durch den Reparatursatz komplett getauscht und die Drähte des neuen Kabelstücks waren merklich weicher.

    Ich habe noch nuicht gesucht - hofffentlich gibt es so etwas auch für den Captur. Beim Opel war das Schwierigste, das Originalkabel weit genug aus der Tür zu ziehen, damit ich die Türverkleidung nicht lösen musste. Der Rest war einfach, weil sogar die Kabelfarben passten. Musste nur mit Pressverbindern verbunden werden. Der Stecker für den Türanschluss samt Gummitülle war komplett dabei, perfekt für jeden, der nicht farbenblind ist und ein wenig handwerkliches Geschick hat...


    Liebe Grüße, Torsten

    Ich kann mich bei gleicher Körpergrösse nicht über den Sitzkomfort beklagen.


    Und wenn.......dann steige ich den C3 Aircross meiner Frau und bin schnell dankbar für den Cappi.

    Oh - so schlimm?

    Ich bin Schreibtisch-Täter mit einem echt guten Büro-Stuhl, höhenverstellbarem Schreibtisch (auch zum Stehen) und beim Auto ebenfalls durch die Opel-Sitze echt verwöhnt. Daher liegt meine Meßlatte natürlich auch ziemlich hoch. Mag vielleicht übertrieben sein, aber jeder urteilt von seinem eigenen Leben/Umständen her und daher ist dieses Empfinden sehr subjektiv...


    Liebe Grüße, Torsten


    Den kleinen Dreizylinder habe ich mal in einem Clio gefahren (Ersatzauto, als der Captur zur Durchsicht war). Selbst der ging erstaunlich gut zur Sache.

    Und die AGR-Sitze von Opel sind das Maß der Dinge. Besser geht fast nicht. Schade, dass es die bei Renault nicht gibt.


    Hallo Frank!


    Ich bin mit einem Dreizylinder-Motor "groß" geworden (oder zumindest alt, groß ist mit 1,76m ja relativ). Wir hatten jahrelang einen weiß-blauen Wartburg 311 (Limousine, weißes Dach, Rest himmelblau), dann kam der 353 Wartburg, den ich auch selbst gefahren habe. Der 4Takter klingt zwar definitiv anders, aber ich mag den leicht knurrigen Sound von dem kleinen 0,9er Motor im Captur 1. Ich habe nie erwartet, dass so eine kleine Maschine doch so viel Spaß beim Fahren machen kann und meine Ex-Frau hat ihn ja gekauft und war ebenfalls sehr zufrieden.

    Ich würde den Sitz-Konstrukteur gerne mal zum Hersteller von unseren Büro-Stühlen schicken, dass er dort lernt, wie man einen ordentlichen Sitz macht. Er ist nicht so schlecht, aber mir fehlt ein wenig der Seitenhalt, er ist für mein Gefühl etwas zu stramm auf der Sitzfläche und ich vermisse die verstellbare Lendenwirbelstütze.

    Was die Armablage der Mittelkonsole wie auch der Tür betrifft, sind die für mich zu niedrig, der rechte Ellenbogen hängt permanent in der Luft. Links ist die Fensterkante in der perfekten Höhe, aber mies gepolstert und das Glas ist im Winter kalt ...


    Liebe Grüße, Torsten

    Hallo Frank!


    Ich kenne ja nun auch so einiges an Motoren/Fahrzeugen und stimme Dir zu, dass dieser kleine Motor seinen Job erstaunlich gut macht. Ich bin mit dem Auto meiner Ex-Frau öfter unterwegs gewesen (Captur 1, 899ccm/90 PS). Ich fand, dass selbst diese noch kleinere Maschine sehr agil zu Werke geht. Ich mag den kernigen Klang des Dreizylinders und fand, dass der Captur 1 nicht "untermotorisiert" ist.

    Mein "kleines Schwarzes" miit dem 1.3er Motor ist zusammen mit dem DCT700 komfortabel agil - kein Rennwagen. Dafür ist das Getiebe zu langsam (Gedenksekunde beim Runterschalten), aber man kann sehr gut im Verkehr mitschwimmen und auch durchaus sehr flott unterwegs sein. Der Geräuschpegel ist recht gering, viele Autos sind drinnen lauter.

    Was Langstreckentauglichkeit betrifft, kann ich es auch bestätigen. Ich hatte zwar schon bequemere Autositze (Opel, Aktion "Gesunder Rücken"), aber es ist okay. Der Rest ist auch über längere Strecken sehr angenehm, ich war schon wesentlich schlechter unterwegs. Das Licht ist gut, die Scheibenwischer dank Automatik recht angenehm, dank des DCT700 musss ich weden kuppeln noch schalten und die Lenkung ist ziemlich direkt. Die längsten Strecken waren bisher nur 150km am Stück mit viel Stau/Stop&Go und das war gegenüber meinem vorherigen Fahrzeug (Schalter mit relativ schwergängiger Kupplung und Motor mit Anfahrschwäche) so etwas von entspannt/bequem.

    Auf Statistiken kann man sich nur begrenzt verlassen. Ich denke, man kann gute oder schlechte Fahrzeuge von der gleichen Marke erwischen. Ich hatte 2 mal einen Renault 19, zuerst einen 3-Türer (Sport Edition), der war absolut stressfrei. Danach einen 5-Türer, der nur Macken hatte (nicht schließendes Schiebedach bei Gewitter ist nicht lustig), eine spontan abschaltende Wegfahrsperre (mitten beim Überholen war der Motor aus?!) und eine Nonsens anzeigende Tankuhr (mit knapp halb vollem Tank losfahren und mit vollem Tank ankommen, aber nicht Tanken gewesen).


    Liebe Grüße, Torsten

    den TCe 160 gibt es leider nicht mehr. Der Ersatz ist der Vollhybrid mit 160 PS Systemleistung. Der wird bei 180 km/h abgeriegelt.


    Den 140 PS gibt es nur mehr als Handschalter. Das 7DCT300 wurde ausgemustert. Auch der ist bei 180 km/h abgeriegelt.

    Hallo Udo!


    Ich dachte auch, dass er im Gebraucht-Sektor schauen soll.

    Dass es den 140PS nur noch als Handschalter gibt, ist schon traurig. Nicht jeder ist in der Lage oder daran interessiert, einen Handschalter zu fahren.
    Wenn das Getriebe ausgemustert wurde - muss ich mir jetzt Sorgen machen? Immerhin ist das bei meninem ja verbaut und funktioniert bisher auch recht problemlos (was mich bei noch nicht mal 13.000km auch wundern würde, wenn es da schon Ärger gibt).

    Was die Abregelung angegeht, bin ich mir nicht so wirklich sicher, ob ich das gut finde. Auf der einen Seite muss man sich fragen, wann und wo man überhaupt so schnell fahren kann. Andererseits verkauft sich ja Volvo auch weiterhin - und die sind größtenteils schon bei 160 km/h abgeregelt...


    Liebe Grüße, Torsten

    Zum Cappi 1 ist es etwas besser geworden, aber gefühlsmäßig immer noch unteres Mittelfeld.


    Selbst unser 2023er C3 Aircross bietet eine deutlich bessere Ausleuchtung.

    Ich hatte ja den ganz harten A/B-Vergleich: WIr sind mit dem Auto meiner Ex-Frau zum Weihnachtsmarkt in Quedlinburg gefahren, hin war Tageslicht und Sie ist gefahren, Zurück durfte ich (damit Ser Glühwein trinken kann). weil ihre Nachtsicht nicht so sonderlich gut. ist. Nach den ersten 5 km auf der Landstarße wollte ich aussteigen und meine Taschenlampe aus dem Rucksack auf die Motorhaube kleben - selbst die kleine Olight i3 (mit 1 AAA für Shlüssellöcher) macht ja mehr Licht. Gefühlt kein Licht auf der Straße, ich fand es geradezu verkehrsgefährdend, jemanden mit so miesem Licht auf den Verkehr los zu lassen. Selbst mein Zafira B (entwicklungstechnisch Jahre älter) brachte eine bessere AUsleuchtung zu Stande. War dann zwiemal bei Renault wegen dieses Problems, die Scheinwerfer wurden neu eingestellt, es brachte leider keine wirkliche Verbesserung. Habe dann die hellsten H7 rein gemacht, die erhältlich sind, damit wurde es geringfügig besser ...


    Liebe Grüße, Torsten

    Danke für die Antworten, ist also kein Grund zur Panik. Allerdings fahre ich tatsächlich ganz viele Kurzstrecken. Als Rentner ist es meistens nur zum Einkaufen. Es reicht aber, um den Motor warm zu kriegen.

    Jetzt kannst Du Dir die Frage stellen, wie lange Du den Wagen noch fahren möhtest und wie viele Kilometer Du in der Zeit fährst.

    Ich mache mir keine großen Sorgen um die Haltbarkeit beim Motor, denn ich werde innerhalb der nächsten 10 Jahre mit Sicherheit nicht mal 100.000km schaffen und so lange sollte die Steuerkette eigentlich durchhalten. Auf Grund meiner Erkrankungen besteht eine reale Chance, dass ich nicht mal das Rentenalter erreiche - warum soll ich mir dann Gedanken um solche Langzeit-Haltbarkeit machen?


    Liebe Grüße, Torsten

    Auf Grund der Jahreszeit war ich inzwischen recht oft bei Dunkelheit und im "Zwielicht" unterwegs und kann mich über das Abblendlicht nicht beschweren. Ich habe ja viel Vergleichserfahrung mit dem Captur 1 meiner Ex-Frau (der hat mobile Verdunklungs-Einrichtungen) sowie diverser Altfahrzeuge im Eigenbesitz und einiger Dienstwagen. Da hat Renault wohl die Klagen der Captur1-Besitzer gehört? Jedenfalls ist die Ausleuchtung der LED-Scheinwerfer wirklich gut, im Vergleich zu einigen (älteren) Xenon-Scheinwerfer sogar besser.

    Empfinde nur ich das so oder gibt es noch mehr zufriedene Fahrer?


    Liebe Grüße, Torsten

    Beim TCE 140 ein Chip-Tuning? Sinnfrei ...

    Der TCE 160 ist mechanisch der identische Motor, nur mit anderer Software-Abstimmung. Dem Motor tut das nix, er ist ja uf die 160 PS ausgelegt, Allerdings bringt das gegenüber dem 140er nicht wirklich etwas. Du bist 0,1 Sekunde schneller von 0 auf 100 ...

    Ich fahre ja den 140er mit dem 7-Gang- DKG und muss ehrlich sagen, dass ich zwar manchmal gern die 20 PS mehr hätte, aber das ist eindeutig nur eine Kopfsache, denn wirklich schneller ist der TCE 160 auch nicht (schafft wohl 3 km/h mehr an Höchstgeschwindigkeit). Beim Überholen ist hier das DKG die "Bremse" - wenn Du nicht in den manuellen Modus wechselst und gezielt vorher runterschaltest, ist beim spontanen Beschleunigen die Gedenksekunde sehr lang, jedenfalls fühlt sie sich so an.

    Ich bin kein langsamer Fahrer, aber mit dem Fahrzeug verschätzt Du DIch sehr schnell. Ich habe innerhalb von den ersten 3 Monaten mehr Blitzerfotos gesammelt als ich vorher in 25 Jahren zusammen bekommen habe. Und: es ist noch die "alte" Version, die kein mySense oder einen Sport-Modus har, es gibt nur "normal" oder ECO. Die Abstimmung ist so auf Komfort ausgelegt, dass man die Beschleunigung nicht spürt. Ich frage mich bis heute, wo ich mein "Popometer" nachjustieren lassen kann.

    Wenn Du nicht gerade mit einem Anhänger unterwegs bist, bringt Chiptuning beim TCE 140 nichts. Dann schau lieber, ob du ihne ohnen großen Verlust gegen einen TCE 1660 tauschen kannst oder mach mal direkt eine Probefahrt mit dem 160er, damit Du einen richtigen Vergleich hast. Auf dem Papier sind der der TCE 140 und der TCE 160 nämlich sehr ähnlich und fahrteschnisch witzigerweise auch. Du weißt eher, dass Du jetzt 20 PS mehr hast, aber gegenüber dem 140er spürst Du es nicht.


    Liebe Grüße, Torsten

    Hm - schwierig zu beurteilen. So lange der Ölstand sowie die Ölqualität stimmt, ist die Steuerkette eigentlich recht unproblematisch. Es ist zwar keine so massive Steuerkette wie in einigen anderen Fahrzeugen, aber normalerweise trotzdem sehr "pflegeleicht".
    Pech haben kannst du sowohl mit Steuerkette als auch mit Zahnriemen. Ich hatte bei einem DIenstwagen (Ford Transit als "Bus") bei 45.000km einen Zahnriemen-Platzer, obwohl das Auto jede Durchsicht in einer Ford-Werkstatt bekommen hat und dier erste "Sichtprüfung" des Zahnriemens bei 60.000km vorgesehen war. Dier Wagen wurde definitiv nie getreten oder anderweitig schlecht behandelt, fast keine Kurzstrecken (nichts unter 70km pro Tour). Und das war ein gut behandelter Turbodiesel mit Zahnriemen ...

    Du steckst da nicht drin. Als ich bei meinem Zafira B nach 100.000km den Zahnriemen tauschen musste, sah der alte, gebrauchte Zahnriemen genau so aus wie der neue Riemen, den ich aus der Verpackung genommen habe. Keine Spur von Abnutzung oder Alterung. Ich denke, der hätte wahrscheinlich noch ein paaar Jahre gehalten.

    Deine Steuerekette läuft im Ölbad und so lange das Öl nicht gerade mit Wasser gesättigt ist und viele Schwebstoffe/Verbrennungsrückstände enthält, geht es der Kette normalerweise recht gut. Du musst Dir eher die Frage stellen: Fahre ich viel Kurzstrecke? Wird der Motor wirklich betriebswarm? Gönne ich dem Motor eventuell mal einen Ölwechsel außer der Reihe?


    Liebe Grüße, Torsten