Beiträge von John_Doe

    Hallo Udo!


    Du sagst es sehr deutlich "...wenn die Batterie, so wie früher, immer kontinuierlich geladen hat, reichen 60 Ah aus..."

    Tja, von der Denke hat sich wohl so ziemlich jeder Hersteller verabschiedet. Ist ja auch ein "nettes Zubrot" für die Akku-Hersteller, wenn die Kunden alle zwei Jahre eine neue "Bakterie" für happige Preise kaufen müssen. Ich warte schon drauf, dass demnächst in einer Tuning-Zeitschrift wieder eine Umbausatz für eine Handkurbel an der Front vorgestellt wird :/


    Liebe Grüße, Torsten

    Hallo Kalla!


    Das ist eine gute Frage! Offiziell heißt es ja, dass die Batterie bei einer Spannung von "unter 12 V" eigentlich zielich fertig sein sollte. Mein Akkuwächte meinete letztens 11, 11.91V / 24%, aber der Kleine ist ohne Probleme angesprungen. Allerdings mit langer Standzeit (3 Wochen bei Kälte draußen) und dann nur eine kurze Tour, da kommt nix in die Batterie.
    Ich habe aus Sicherheitsgründen jetzt immer einen Starthilfe-Pack mit LiFePo-Zellen im Rucksack (!2V/60 Ah), daher machre ich mir da eher wenig Sorgen. Bei meinem ist auch immer noch die erste Batterie drin (von 2023), wahrscheinlich nur die berühmte "Ausnahme". Jedenfalls, wenn ich nach den Berichten hier im Forum gehe. Die nächste Batterie wird dann wohl eine AGm in der Hoffnung, dass die etwas länger hält.


    Liebe Grüße, Torsten

    Tja, das mit dem ASX 2 hat ja schon Ähnlichkeiten zu meiner Geschichte: Altfahrzeug bei ATU wg, Durchsicht (keine Probleme beim Fahren, nichts), dazu bitte gleich TÜV & AU. Leider musste ich wegen familiärer Trennung umziehen, daher zu ATU anstatt meinem "Stamm-Schrauber".

    Habe dann gleich gesagt: "Wenn ihr irgendetwas findet, was außerhalb vom normalen Verschleiß ist, erst anrufen!"
    Sie haben angerufen, dass die Durchsicht erledigt wäre, aber kein TÜV/AU gemacht wurde. Kam dann an und man erklärte mir:

    1. Beide Federn vorn gebrochen (TÜV-relevant, muss gemacht werden)

    2. Flex-Schlauch zw. Motor und Kat wird undicht (TÜV-relevant, muss gemacht werden)

    3. Wirkung Handbremse ungleichmäßig und nur einseitig (TÜV-relevant, muss gemacht werden)

    4. Motor stark verölt, wie es aussieht Dichtung Zylinderkopfdeckel (TÜV-relevant, muss gemacht werden)

    5. Querlenker-Buchsen ausgeschlagen (TÜV-relevant, muss gemacht werden)

    diverse weitere Kleinigkeiten

    Gesamt über'n Daumen Minimum 5k€ Reparaturkosten, Fahrzeug ist von 2006 und hat gerade mal 178.000 km runter. Für ein Fahrzeug, dessen Zeitwert bei nicht mal 1 k€ ist, läuft das unter wirtschaftlicher Totalschaden.

    Bin dann zu Renault/Dacia/Fiat/Jeep, die haben ihr Geschäft direkt hinter ATU. Wollte eigentlich einen Dacia Duster wegen der hohen Sitzposition und dem großen Kofferraum (Ich fahre allein, maximal mit 1 Beifahrer).

    Leider war bei Dacia gerade nix Interessantes bzw. bezahlbares zu finden, aber die hatten einen Captur 2 als Jahreswagen, knapp über 9000 km und mit einer für mich interessanten Aussattung. Meine Ex-Frau hatte einige Jahre vorher einen Captur 1 (0,9er, 90 PS) mit einer Vollausstattung gekauft. War auch ein "Jahreswagen, stand 1 Jahr im Verkaufsraum für die Kundschaft zum "Anschauen". Mit dem bin ich doch so einige Male selbst gefahren als auch mitgefahren und der einzige ernsthafte Kritikpunkt war das miserable Abblendlicht. Ansonsten war ich von dem "Kleinen" mit seinem leicht knurrigen 3Zylinder begeistert. Da habe ich ohne Probefahrt zugeschlagen - der Preis war einfach zu gut.

    Bin bis heute, nach 7 Monaten, immer noch zufrieden. Ich vermisse zwar einige Features vom Vorgänger wie die abnehmbaren & waschbaren Sitzbezüge sowie das riesige Handschuhfach ung das große Fach in der Mitte oben auf dem Armaturenbrett, doch das sind nur Kleinigkeiten.

    Wenn ich jetzt mal die Batterie-Problematik ausblende, dann habe ich an dem Fahrzeug eigentlich nur einen wirklichen Kritikpunkt: die furchtbar hohe Ladekante. Da bin ich von meinem Altfahrzeug komplett verwöhnt, da konnte man hinten die Kofferraumklappe öffnen und alles direkt auf dem Ladeboden durchschieben.

    Jetzt hoffe ich einfach mal, dass mein Captur 2 ähnlich stressfrei funktioniert wie der 1er Captur von meiner Ex-Frau. Ich muss sagen, der kleine 1.3er Motor mit 140 PS läuft erstaunlich leise und ist mit dem 7-Gang-DKG schön komfortabel, allerdings mag ich vom Klang her den kernigen 3Zylinder viel lieber. Aber weniger als die 140 PS würde ich nicht akzeptieren, außerdem ist der 4Zylinder leiser...


    Liebe Grüße, Torsten

    Hi!


    Nein, darauf wollte ich auch nicht unbedingt hinaus. Ich weiß aber, dass sich das BMS ziemlich einfach durch das Ziehen eines Kabelschuhs deaktivieren lässt. Damit umgeht man diverse "Stromprobleme", weil der Bleiakku richtig voll geladen wird. Allerdings erlischt damit z.B. die Betriebserlaubnis...

    Ich weiß, dass man diverse Komfortfunktionen deaktivieren kann, um eine Menge Strom zu sparen. Aber da stellt sich mir die Frage, warum ich ein Fahrzeug mit einer gewissen Ausstattung kaufe, aber diese eigentlich nicht nutzen kann, weil sie die technische Stabilität/Nutzbarkeit des Fahrzeuges einschränken. So sollte es nicht sein! Da verstehe ich den Sinn nicht ?!

    Vielleicht sehe ich das zu eng, aber warum kaufe ich ein Fahrzeug mit Keyless Start and go, wenn ich es aus Energiespargründen deaktivieren und das Auto mit dem Schlüssel manuell auf- und zuschließen muss? Dann hätte ich doch die "preiswertere Version ohne "Keyless" kaufen können.


    Ich warte jetzt auch erst einmal darauf, dass es hier etwas wärmer wird. Glücklicherweise bin ich nur selten auf das Auto angewiesen, nämlich nur zum EInkaufen oder für Arztbesuche. Mal schauen, wie es dann mit dem Ladezustand der Batterie aussieht. Leider kann ich aus gesundheitlichen Gründen die Batterie nicht ausbauen und drinnen laden, denn ich darf sie nicht heben/Tragen (schwerer als 5 kg und das ist bei mir die Gewichtsgrenze). Mit "Kabel nach draußen" und im Auto laden geht ärgerlicherweise auch nicht, denn ein Kabel über eine befahrene, öffentliche Straße legen ist auch keine Möglichkeit. Daher ja die Bestellung einer Akku-Starthilfe.


    Liebe Grüße, Torsten

    Nun ja, ich lasse mich überraschen. Garage gibt es hier nicht - ich bin schon froh, dass ich einen reservierten Stellplatz zu meiner Wohnung habe (und das nahe dem Stadtzentrum zu einem sehr moderaten Preis). Habe mir jetzt einen Starthilfe-Akku mit LiFePo-Akku bestellt. Das Teil kommt dann mit in den Rucksack, wenn ich mit dem Fahrzeug unterwegs bin.

    Das ist deie unproblemaatischste Lösung, denn Änderungen am Fahrzeug führen ja sehr schnell zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und technische Kontrollen lassen sich nun mal nicht planen. Habe ich zwar bisher nie in 'ner Großstadt erlebt, sondern nur auf meinen "Dorftouren" (Besuch der Eltern). Aber ich würde mich nicht drauf verlassen. Aßerdem kann es passieren, dass das Fahrzeug bei einem Unfall einem Sachverständigen "Vorgestellt" wird und dann kann sich die Versicherung nämlich sehr gut "rausreden", weil das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Unfalls ja keine Betriebserlaubnis hatte. Auch, wenn Unfallursache und Veränderung (z.B. Deaktivierung des problematischen BMS) nix miteinander zu tun haben.

    Bisher hatte ich zwar nach 14 Tagen Standzeit noch keine Probleme, aber ich habe das Fahrzeug erst knapp 7 Monate und es ist für mich damit der erste WInter und immer noch die erste Batterie aus 2023. Daher wird das komplettes Neuland, mein Vorgängerfahrzeug war aus dem Baujahr 2006 und hatte glücklicherweise recht wenig stromfressende Elektronik - aber schon genug, um auch damit schon Ärger zu machen. Aber die Entwicklung bleibt nun mal nicht stehen.


    Liebe Grüße, Torsten

    Ja, das Auto an sich ist schon sehr gut. Recht viel Platz im Innenraum, aber keine riesigen Außenmaße. Der Fahrkomort ist witzigerweise mit Last (1 oder 2 Personen) auf der Rücksitzbank sogar besser als allein, denn dann "hoppelt" er bei Unebenheiten weniger. Schönes Licht und der 140PS-Antrieb mit der "Automatik" macht es zum komfortablen Reisemobil, auch für längere Stecken.

    Nur das Batterie-Management ist eine kleine Fehlkonstrunktion.

    Ich habe heute morgen mal geschaut - da schien die Batterie komplett "platt". Heute Nachmittag (so gegen 16:35 Uhr) habe ich dann einen BT-Connect zu meinem Akku-Monitor erhalten, da war der Stand bei 33%. Da muss ich wohl demnächst mal wieder eine längere Tour machen...


    Liebe Grüße, Torsten

    So, mein Kleiner steht jetzt fast 14 Tage und es ist hier nicht gerade warm. Bin gespannt, was morgen früh mein Batterie-Check erzählt. Dann entscheidet sich, ob ich vorsichtshalber doch noch eine Akku-Starthilfe bestelle. Dieses sinnlose Ruhestromverbrauch ist ja leider nicht wirklich einzuschränken ...


    Liebe Grüße, Torsten

    Hallo Ani1!


    1. Die Batterie unter dem Beifahrerseitz ist für den Unterstützungsmodus des E-Motors vorgesehen und hat mit dem Start/Stop-Betrieb nicht wirklich etwas zu tun.

    2. Die Leistung für Start/Sop kommt von der normalen Starterbatterie im Motorraum,

    Die wird durch das BMS eher mies behandelt (damit man bessere Emissionswerte des Motor erreicht). Daher wird die Batteie wirklich nur beim "Segeln" (also leistungslosem Rollen) geladen. Dazu lädt das BMS die Batterie auch nur bis maximal 80%. Beim normalen Fahren wird nur geladen, wenn die Spannung der Batterie einen bestimmten Wert unterschreitet.
    Ich kann jetzt nur von meinem Captur urteilen, der die gleiche Motorisierung wie bei deinem Fahrzeug hat. Meine Batterie ist noch von 2023 (erste Batterie) und verhält sich soweit normal. Anscheinend funktioniert sogar das BMS einigermaßen gut, denn ich sehe bei längeren Strecken (> 30 km), dass die Batterie geladen wird (Überwachung per Bluetooth-Hardware am Handy). Bei meinem funktioniert Start/Stop wohl auch so, wie es vorgesehen ist.


    Liebe Grüße, Torsten