Beiträge von John_Doe

    Es ist leider so, dass die "Verschlimmbesserung" viele Leute antreibt etwas anders zu machen. Viele Veränderungen in der Technik sind ideologiegeprägt (die Energiewende allgemein) und nicht auf Funktionalität, Stabilität oder Effektivität ausgerichtet.

    So passen beim Captur das Lademanagement (nur im Schubbetrieb zu laden) und die Start-Stopp-Funktion überhaupt nicht zusammen.

    Da es bei Batterieunterspannung (mein Motor startet dann immer noch tadellos) sehr häufig vorkommt, dass einige Überwachungssensoren "spinnen" (Fehler melden, die gar nicht vorhanden sind und bei Renault bekannt ist), hatte ich Renault offiziell vorgeschlagen für die Überwachungselektronik eine separate stabilisierte Spannungsquelle (gibt es für wenige Euro) zu installieren. Auf die Antwort warte ich heute noch.

    Hi!


    Ja, die Grundgedanken der Einsparung sind ja gar nicht mal so schlecht. Aber manchmal scheint es, als ob verschiedene Entwickler eine Teilaufgabe bekommmen, aber nichts von den Aufgaben der anderen wissen. Dadurch kommen sich die einzelnen Funktionen ins Gehege.

    Die Lösung mit einer stabilisierten Versorgung wäre eine einfache und vor allem sichere Lösung, aber daran scheinen die Hersteller alle nicht interessiert zu sein.

    Diese Unterspannung der Batterie ist für dieselbe aber nicht gut und leider kein Einzelzustand. Dadurch hat man einen abnormal hoher Batterie-Verschleiß Die Auswirkungen auf die anderen Steuergeräte kennen ja schon recht viele hier. Es ist auch blöd, dass dadurch manchmal nicht mehr nachvollziehbare Fehler/Verhalten auftreten, die sich nicht erklären lassen.


    Liebe Grüße, Torsten

    Mein Captur 2 hat mild hybrid, aber ich merke nichts daran. Kein Lämpchen leuchtet, wenn das LiIon Batterie geladen wird oder seite Ladung abgibt. So eine Anzeige würde mir sehr helfen, effizienter zu fahren.

    Hallo Beavis!


    Dieser Akku unter dem Sitz wird nur belastet, wenn der Turbo noch zu wenig Ladedruck liefert und der "Anlasser" als Unterstützung kurzzeitig einspringt. Wenn Du also den Kick-Down bei der Automatik kaum bzw. wenig nutzt, kann es passsieren, dass dieser Akku auch nicht verwendet wird. Das ist nur ein System zur kurzzeitigen Unterstützung deines Benzinmotors, um ihn in einen schadstoffarmen und auch effizienten Drehzahlbereich zu bringen.

    Wenn man ganz pingelig ist: Ein richtiger Mild-Hybrid (wie im Mazda) läuft eigentlich mit 48V, bei uns im Cappi ist das eher ein "Micro-Hybrid". Ist aber egal, denn es funktioniert und Du merkst nicht,dass es da ist und arbeitet. So sollte es auch sein!

    Ich habe ja in meinem "kleinen Schwarzen" auch dieses System mit dem 1.3er Motor und 140 PS sowie dem 7DCT300. Ich merke bewusst nicht, dass das System irgenwann hilft/arbeitet/unterstützt, aber dafür fährt sich das Auto sehr schön komfortabel mit ausreichend Leistung ab "Drehzahl-Keller". Was will ich mehr?


    Liebe Grüße, Torsten


    LiLu & Udo: Wenn ich mit meiner Aussage falsch liege, was die Unterstützung betrifft, bitte ich um Korrektur/Aufklärung. Ihr steckt da wissenstechnisch tiefer drin als ich ...

    Man kann sie zwar einbauen, aber es kann zu merkwürdigen Ergebnissen kommen. Ich verstehe nicht, warum man eine solche Batterie überwachen muss, da sie doch von der Fahrzeuglogik und dem BMS gesteuert wird.


    Hier sind einige Bilder einer offenen Batterie. Ein schönes Experiment ist es, Zellen mit dreifacher Kapazität einzubauen und das Verhalten des Fahrzeugs im Normalbetrieb zu überprüfen.

    Hallo Berto!


    Unter Umständen kann es passieren, dass größere Li-Ionen- Akkus niemals voll geladen werden. Viele Ladegeräte (jedenfalls die besseren) sind für eine bestimmte Akku-Kapazität konzipert und überwachen auch die Ladezeit. Wenn die Zellenspannung innerhalb einer gewissen Zeit sich nicht um einen betimmten Wert verändert (Spannungserhöhung bei 1C Ladestrom), dann schalten diese Geräte komplett ab, weil der Akku unter Umständen defekt ist. Lithium-Zellen brennen ziemlich gut, was ich aus dem Modellbau (Flugzeug) aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Glücklicherweise war es nicht mein Modell ...


    Eigentlich sind Lithium-Ionen-Zellen einfach zu handhaben, solange man gewisse Maßnahmen beachtet:

    - Temperatur-Überwachung der Zellen beim Laden (und auch beim Entladen mit hohen Strömen)

    - sehr genaue Spannungs-Überwachung beim Laden und Entladen

    - Zellen beim Laden nie parallel schalten!


    Alternativ LiFe -Zellen nutzen. Deren Kapazität bei gleichem Volumen ist zawr geringer und sie sind recht kälte-empfindlich, aber sie haben 2 große Vorteile:

    - können problemlos sehr große Ströme vertragen

    - kein "Durchgehen" der Zellen bei zu großer Wärme


    Liebe Grüße, Torsten

    Hi!


    Nein, was das "Wegdriften der Aufmerksamkeit" betrifft, bin ich mit meinem schweren ADHS ja wohl das Paradebeispiel und will mich da nicht ausschließen. Ich finde aber, ein Fahrassistenzsystem muss dann auch funktionieren und nicht falschen Fahrspuren interherziehen (siehe ein paar Artikel vorher) und damit einen eventuell abgelenkten oder unsichern Fahrer noch nervöser machen.

    Genau wie die Schil-Erkennung, ich habe sie unzwischen komplett deaktiviertz, weil sie mir zu viel Mist erkennt und ja, die Scheibe ist sauber und die Kamera hat freie Sicht. Das ist kein Sicherheitsgewinn, wenn die Schilderkenn ung in der Innenstadt von Burg das 70-Schild ignoriert und ich als einziger 50 in der 70-Zona fahre. Das ist schon irgendwo zwischen "Nötigun g" und "gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr", obwohl ich mich doch bloß an meine Verkehsrsschild-Erkennung halte, weil ich im falschen Moment zur anderen Siete geschaut habe. Oder mir der Schilder-Assi in der geschlossenen Ortschaft 100 anzeigt, wenn mich dann die Rennleitung anhält, ist dann der Auto-Hersteller schuld, weil er halbgaren Mist als "Sicherheits-Feature" verkauft?


    Gegen eine elektronische Einparkhilfe sage ich nix, weil da sehe ich wirklich einen praktischen Nutzen drin, Berg-Anfahr-Hilfe ebenfalls. Und den Notbrems-Assistenten mag ich, weil der nachweislich die Unfallzahlen verringert. Solche Dinge wie eine Licht-Automatik oder automatische Scheibenwischer, auch da sehe ich eien praktischen Nutzen, Selbst das "Luxus"-Element Klimaanlage sehe ich als sehr nützlich, denn ein nicht furchtbar schwitzender Fahrer ist konzentrierter und fährt sicherer.

    Was dagegen fehlt, ist z.B. eine Funktion, die bei Geschwindigkeiten über 50km/h die Nebelschlußleuchte ausschaltet und dem Fahrer eine hinter die Ohren gibt. Wenn der Nebel so dicht ist, dass er die Leuchte berechtigt anhat, sollte dei Limiter die Geschwindigkeit bei 52 km/h begrenzen. Ist die Sicht nicht so schlecht, dann Lampe aus und eine hinter die Ohren. Das wäre ein echter Beitrag zur Fahrsicherheit, weil nicht so viele Deppen den nachfolgenden Verkehr blenden.


    Liebe Grüße, Torsten

    Hallo Wudusoft!


    Ja, ich habe 7 Jahre lang First Level Support für 3 Standorte (Magdeburg, Braunschweig, Hannover) bei 244 Windumm-PCs, 3 Novell Netware Servern und 3 Steuer-Rechnern gemacht. Da habe ich irgendwann meinen Chef aufgefordert, Anti-Anwender-Spray zu beschaffen oder ich lege den Job nieder. Regelmäßig hatte ich das Gefühl, dass Kollegen morgens unten an der Wache ihr Gehirn abgaben und erst zum Feierabend wieder mitgenommen haben. Ich dachte immer, ich habe den Grund des Brunnens der menschlichen Dummheit gesehen, aber dort wurde ich mehrfach daran erinnert, dass dieser Brunnen unendlich tief ist.

    Es gab Tage , da hättest Du ein schweres Schleudertrauma vom Kopfschütteln über so viel Dummheit bekommen, aber es ist fraglich, ob die Berufsgenossenschaft das als Arbeitsunfall akzeptiert.


    Ansonsten kann ich aber sagen: Ja, der Assistent funktioniert. Ich glaube, ich brauche ihn aber noch nicht. Noch kann ich trotz Brille die Straße und die Fahrbahnmarkierungen erkennen.

    Meine persönliche Meinung dazu: Es ist etwas, womit man unwissende Autokäufer blenden/beeindrucken kann, aber ungefähr so nützlich wie ein Ersatzrad am Schlauchboot.


    Wenn ich "autonom fahren" will, ruf ich mir ein Taxi!


    Liebe Grüße, Torsten


    BTW: Der Umbau der Innenbeleuchtung auf LEDs war die beste Investition bei diesem Fahrzeug. Gefühlt habe ich mehr Licht im Fahrgastraum als der Captur 1 bei Abblendlicht auf der Straße!

    Hallo Blauer Knappe!


    Okay, Fehler erkannt. Ich war definitiv zu langsam (ca. 50 km/h) , da funktioniert es noch nicht, jedenfalls laut Anleitung. Ich war eben langsam auf selten befahrenen Straßen unterwegs, damit ich keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährde. Demzufolge "Fehler 40" (Fehlerursache ungefähr 40 cm vom Lenkrad entfernt).


    Liebe Grüße, Torsten

    ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Assistenten halten soll. Am Samstag Abend (eher Nacht) war ich ja zu einer Testfahrt für das Licht unterwegs. Nebenbei habe ich auch diesen Assistent aktiviert, um zu wissen, ob ich ihn bemerke bzw. wie er funktioniert. Absolute Fehlanzeige - Kamera ist sauber, keine Fehlermeldung und auch garantiert kein Anhänger, aber es passierte nix. Ich hatte die Hände am Lenkrad (aber nicht aktiv gelenkt) und das Fahrzeug driftete mehrfach über die gestrichelte Mittelline in die Gegenverkehrsspur, ohne eine Warnung oder Signalisierung?


    Liebe Grüße, Torsten

    Hallo Blauer Knappe!


    Dann hat mein Kleiner das nicht:

    - Licht - und Regensensor

    - Tagfahrlicht

    - LED-Rückleuchten

    - Innenspiegel manuell abblendbar

    - getönte Scheiben mit gleichem Tönungsgrad rundum


    Mehr steht da nicht, also kein Fernlicht-Assistent. Ist aber auch nicht schlimm, dann brauche ich nicht drüber meckern 8o


    Jetzt muss ich nur noch einen Ersatz für die WY16W im Blinker (Rücklicht) finden. Laut MyRenault habe ich ja LED-Rückleuchten, aber uch habe sie noch nicht draußen gehabt, um nachzuschauen. Diese Entscheidung von Renault, gerade da eine Glühlampe einzusetzen, ist so sinnlos ...


    Liebe Grüße, Torsten

    Hallo Udo!


    Ja, die Umstellung auf 48V wäre sehr sinnvoll, aber ich glaube nicht, dass es noch passiert. Wahrscheinlich sind die Elektrofahrzeuge vorher schon so verbreitet, dass es sich nicht mehr für die Industrie lohnt. Allerdings sind Elektro-Fahrzeuge für mich kein richtiges Auto. Denn der reale CO2-Fußabdruck für die Produktion ist so hoch, dass man die Teile nur noch "schön rechnen" kann. Und die angebliche Einsparung im Unterhalt geht auch nur auf, wenn man mittels Solaranlage seinen eigenen Strom zum Laden produziert.

    Ich weiß auch, dass man alles für Co2-Ausstoß bewertet und auch für den Flotten-Ausstoß der Firma betrachtet. Dadurch werden einige Fahrzeuge aber in Zuverlässigkeit und Haltbarkeit stark eingeschränkt. Und wir als Käufer dürfen dann mit diesen Öko-Konsequenzen leben.


    Liebe Grüße, Torsten

    Französische technische Ideen sind oft so "genial", daß die an 1 April Witze erinnern. Mit irgendinem Golf-5 wäre das Leben stinklangweilig.

    Hallo Beavis!


    Das sagt doch der Name VW Golf! Das ist eine Abkürzung ...


    V - völlig

    W - wertloses

    G - Gerät

    O - ohne

    L - logische

    F - Funktion


    Ich verstehe so langsam, warum das Auto im Französischen "weiblich" ist. Nicht zickig, dafür "emotional flexibel" ...


    Liebe Grüße, Torsten