Alles anzeigen@JonDoe,
was für ein Smartphone mit welchem OS nutzt Du?
Und welche Apps begleiten Dich so über den Tag?
Ich bin ja auch sehr kritisch, was die Datensammelwut betrifft.
Nutze kein Payback oder andere Treue-Apps/Dienste.
Kein Whatsapp oder Facebook. Browsen und suchen mit DuckDuckGo.
Nutze DoT (verschlüsseltes DNS) fürs Internet und die Sicherheitsfunktionen, die Apple anbietet.
In die Cloud kommt nichts, was ich nicht öffentlich vertreten könnte und verschlüsselt, für alles andere.
Das halten viele meiner Kollegen schon für ziemlich übertrieben, aber irgendwo noch verständlich.
Sein SOS System im Auto tot zu legen will mir bei allem Verständnis für das Bedürfnis auf Datenschutz aber auch nur sehr schwer fallen. Die Grenze zw. dem Wunsch auf Datenschutz und Paranoia ist recht schmal.
Hi!
Smartphone: Pixel 7 Pro mit Graphene OS, keinen Google-Dienste
Apps: Telegram, Signal, Threema
Nix, was mit Meta zu tun hat: FB, Insta, sonstiges. WhatsApp läuft bei mir in der Abteileung: "Leute, fresst Sch***, den Abermillionen von Fliegen können sich nicht irren!"
Internet: der gleiche SPaß wie bei dir, aber auf Stufe Paranoia: (nur über VPN, minimal 35 Hops, damit keine Rückverfolgung funktioniert). Heimnetz mit 4 unabhängigen Subnetzten, alle voneinander getrennt, Firewall Stufe 2(es ist alles verboten, was ich nicht explizit erlaube) & 3 (Deppe Packet Inspection) ...
Cloud: Ja, privater (wirklich physikalisch eigener Server) und nur ich administriere, keinen anonymen Zugriffe,root-User umbenannt, gehärteter Kernel ...
PS: Nein, meine Einstellung versteht keiner mehr, aber auch Leute mit Paranoia haben Feinde ![]()
Ich bin nicht übervorsichtig, aber ich arbeite gern mit den "Kollegen auf der dunklen Seite der Macht (Darknet). Die räumen wenigstens den Mist vor ihrer Tür weg: kein Tracking, keine Werbung, keine Viren usw ...
Was den eCall betrifft: Ich bin psyschich krank (schwer ADHS mit dadurch angetriggerter chronischer Depression, ständig Tabletten futtern). Ich habe neutrale Tage und schlechte Tage, nichts macht Spaß, keine Hobbies, die einen fessseln, keine Freunde und auch keine nahen Verwandten, keine Kinder, keinen Partner usw.
Abschlußgespräch nach der letzten stationären Psychotherapie mit dem behandelnden Arzt, da gab es meine Aussage: "Ich existiere, um zu Arbeiten. Mehr habe ich nicht mehr.
"
Nein, das ist kein Sarkasmus, sondern tägliche Realität. Es gibt dann so kleine Lichtblicke, wenn man im Netz auf Personen trifft, die einen so akzeptieren, wie man ist. Der Rest nach außen (für Kollegen, Nachbarn, andere Menschen) ist mehr oder minder gute Schauspielerei. Man versucht, sich zu verstellen, um nicht überall anzuecken.
Weißt Du, wie schwer es ist, mit Menschen Auge in Auge zu kommunizieren, wenn man (ich) Mimik und Gestik nicht richtig interpretieren/deuten kann?