Beiträge von Autogo

    Hallo

    Als Themenstarter möchte ich mich wieder melden.

    Bei mir hat sich bezüglich der Bremsprobleme alles wieder (wie anderes vorher auch) von selbst "repariert". Es hat jedenfalls kein Eingriff stattgefunden.

    Auch nach einer Wäsche mit Unterbodenpflege ( hier wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Wasser in die Bremstrommel geblasen) gab es kein "Verklemmen" der hinteren Bremsen.

    Aktuell muss ich nicht mal beim rückwärts anfahren die Feststellbremse manuell lösen um ein merkliches Knacken oder gar Aufbäumen zu erleben.

    Der Captur ist und bleibt für mich eine Wundertüte.

    Wenn es auch hier nicht hergehört, es gibt seit 4 Wochen keine falschen Fehlermeldungen.


    Gruß

    Hartmut

    Danke Udo für Deine Info. Es ist mir ein bisschen vage, aber eine Erklärung.

    Jedenfalls ist es zur Zeit mit den Bremsen "normal", wie es wohl nur sein kann.

    Ich wollte ja schon mal in die hinteren Trommel reingucken. Ob ich da nicht mehr Schaden anrichte, bin ich mir nicht sicher.

    Wenn ich wüsste , ob die Bremsen nach ca. 70000km sowieso verschlissen sein könnten, könnte man ja über einen prinzipiellen Austausch nachdenken.


    Gruß

    Hartmut

    Bezüglich der Blockierung der rechten Hinterradbremse kann ich vermelden, dass eine "Selbstheilung" stattgefunden hat. Beim rückwärts anfahren gibt es auch beim automatischen lösen der Bremse kaum mehr ein Knacken, eine Blockierung schon gar nicht.

    Ich habe nun noch einen Termin in der Renaultwerkstatt gemacht. Den werde ich wohl abmelden. Denn, im Akutfall war man schon ratlos. Wie will man da noch was reales finden, außer mir eine saftige Rechnung zu präsentieren.


    Gruß Hartmut

    Ich MUSS mich wegen der Bremsen zurückmelden!!!!

    Mein Capi hat mich mal wieder drei Tage lang enorm genervt, nachdem es mit den Bremsen längere Zeit recht problemlos lief.

    Über das Knacken hatten wir uns ja schon ausgetauscht und ich es in 6 Jahrzehnten Autonutzungspraxis nicht erlebt hatte solche Probleme bei Bremsen zu haben.

    Ich hatte nun 3 Tage das Problem, dass Problem, dass sich die rechte Hinterradbremse fast immer GARNICHT mehr gelöst hatte. Ob automatisch oder manuell, ob vorwärts oder rückwärts , das rechte Hinterrad war blockiert. Vorwärts wurde das rechte Hinterrad gezogen und rückwärts hat sich das Auto aufgebäumt.

    Es hat sich jedoch, wie so oft alles selbst "repariert" und ein gemachter Werkstattermin (nicht Renault) war dann eigentlich nicht nötig, weil dann alles eigentlich "normal", also keine Blockierung mehr auftrat!

    Man hat dann dennoch mit einem Gutmann-Diagnosegerät das Steuergerät ausgelesen.

    Es wurden eine Reihe Fehler gelistet, die auch auf die Bremsanlage hinweisen. in wieweit solche Fehler überhaupt relevant sind, ist ja nicht klar. Werden doch ständig Fehler gemeldet, die eigentlich gar nicht vorhanden waren oder sind.

    Bleibt mir im Moment nur zu beobachten, was sich bezüglich Bremsen (vor allem hinten und da rechts ) tut. Bezüglich des Fehlerberichtes werde ich mich dann noch in der Rubrik Elektrik & melden. Es geht schließlich darum wer mit den Fehlercodes wirklich was anfangen kann.

    Folgendes steht bei Google:

    Indirekte Reifen-Luftdrucküberwachungssysteme (passives RDKS) nutzen vorhandene ABS/ESP-Sensoren, um den Reifendruck anhand von Raddrehzahl und Abrollumfang während der Fahrt zu überwachen. Sinkt der Druck, dreht sich das Rad schneller, was das System erkennt und meldet. Es ist kostengünstiger, wartungsfrei, erfordert keine Sensoren im Reifen, zeigt aber keine exakten Druckwerte an.


    Dieses Reifendruck-Überwachungssystem wird wohl beim Capi angewandt und funktioniert allgemein, dass die die Abweichung der Drehzahl paarweise vorne und hinten ermittelt wird.

    Es könnte passieren das beide Vorderräder nur 1,5 bar haben und es nicht zur Meldung kommt. Da das aber praktisch unwahrscheinlich ist, dass das Räderpaar gleichzeitig die Luft verliert, wendet man dieses passives RDKS an um Aufwand zu sparen.


    Zur Realität

    Es ist bekannt, dass beim Capi (auch andere Renault und andere Autos) es mit Probleme mit der stabilen Stromversorgung der Sensorik gibt. Ergebnis ist, dass diese Sensoren häufig "Falschmeldungen" abgeben.

    Reifendruck-Fehler ist leider auch bei mir einer meistgemeldeten. Da "hilft" nur ignorieren oder wegdrücken UND doch mal hinsehen.


    Gruß Hartmut


    Danke für die Ausführungen.

    1. In wieweit die Bremsen beansprucht werden hängt wohl von der Art der Bewegung ab. Wenn man 500km Autobahn fährt und 5x bremst ist die Beanspruchung anders als wenn man 100 x 5km Stadtfahrt macht und dabei in Summe 500 x gebremst wird. Das bei aktiviertem Tempomat die Geschwindigkeit durch die Motorbremse reduziert wird wenn beim Schubbetrieb die gewählte Geschwindigkeit überschritten wird ist richtig. Das funktioniert jedoch nur in diesem Fall.

    2. Ich habe nun auch noch eine Rückmeldung über die Standzeit der Bremsen. Bei mir ist es aktuell so, dass auch nach dem manuellen Lösen der Bremse es beim rückwärtsfahren häufig zum leichten aufbocken und knacken kommt. Ist es nun Verschleiß oder nur eine Frage der Einstellung.

    Ich bin nun ein "schwacher" Bremser, was mir bei allen Bremsbeurteilungen voriger Autos gesagt wurde.

    Nehme ich die "Fachwerkstatt" in Anspruch, wechseln die mir garantiert die Bremsen für 1000€ pro Achse.

    Bei ATU wären (gestern nachgefragt) 380€ für einen kompletten Wechsel der Verschleiß-Teile hinten fällig.

    Gruß Hartmut

    Er meint damit, dass er mit seinem Schalter zuvor aktiv mit dem Motor gebremst hat, indem er einen Gang runtergeschaltet hat, um so das Fahrzeug abzubremsen....ergo hat er damit den Bremsenverschleiß reduziert.


    Das ist bei der Automatik natürlich so direkt nicht möglich, wobei in den Bergen meiner bergab auch runterschaltet und aktiv mit dem Motor bremst.......notfalls kann man das (zumindest auf Landstraße oder Autobahn) mithilfe des Tempomats dann erreichen.

    Nun man kann natürlich ganz einfach die Gänge manuell mit der Schaltwippe (li) runterschalten, dann bremst der Motor auch.

    Nun ja, ich kann zur Bremse bzw. dem Verschleiß noch nichts sagen - nach 8 Monaten und bisher noch keiner Durchsicht lasse ich mich überraschen. Die einzige Feststellung, die ich bisher treffen kann: sie funktionieren und sind im Gegensatz zu meinem Altfahrzeug noch nicht eingefroren.

    Allerdings rechne ich auf Grund der Automatik mit einem höheren Bremsenverschleiß, denn beim Schalter hab ich sehr viel mit der Motorbremse gearbeitet.


    Liebe Grüße, Torsten

    "Allerdings rechne ich auf Grund der Automatik mit einem höheren Bremsenverschleiß, denn beim Schalter hab ich sehr viel mit der Motorbremse gearbeitet."

    Ich verstehe nicht was du damit meinst. Beim Schalten mit Automatik wird doch nicht gebremst. Außerdem bremst bei "Motorbremse" doch der Motor im Stand des Autos und die mechanischen Bremsen (V,H) sind nicht aktiv.

    Habe ich auch beim TÜV bekommen, deswegen mein Wechsel, da die Scheibe rechnerisch bereits zu dünn war.


    Das wäre seeeehr günstig und würde ich dann einfach machen, denn immerhin bremst Du damit 😉

    Bei Renault habe ich für vorne komplett 780€ bezahlt und hinten hätten mich nur die Ersatzteile bereits 1.000€ gekostet.

    Das sehe ich auch so ;)