Beiträge von Lord_Buster

    Hallo zusammen. Ich dachte mir, nachdem ich nun auch die erste Fahrt mit meinem „Gespann“ gemacht habe, berichte ich auch mal was positives, statt nur über den Captur zu meckern.

    Insbesondere, was den Vergleich zum Dacia Jogger TCe110 ausmacht, den ich zuvor 1,5 Jahre hatte und der ein absolutes Montagsauto war.

    Und ob sich mein Wechsel rechtfertigen lässt. Mich hat das alles in allem schließlich rund 13.000,-€ ohne den Wertverlust gekostet.


    Vorher:

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    Nachher:

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    Für den Jogger TCe110 5-Sitzer habe ich vor fast 2 Jahren in der top Ausstattung Extreme+ inklusive Anhängerkupplung, Spritzschutz um die Reifen und Windabweiser vorne, sowie der Dachbox 23.000 € gegeben. Dazu noch einmal Winterreifen auf Alu-Felgen für weitere 1.200€


    Der Renault Captur 2 Phase 2 TCe160 EDC, in der Ausstattung Techno, plus Winterpaket, Anhängerkupplung und Dachreling, hat 30.000 gekostet. Darin enthalten 400 € für die Ganzjahresreifen.


    Nun denn, ich bin wieder in den Norden nach Cuxhaven gefahren und habe, im Gegensatz zu den bisherigen Fahrten mit dem Jogger, diesmal 250 kg mehr Gepäck dabei gehabt. Dadurch, dass ich das Motorrad dabei hatte kommen 240 kg für das Fahrzeug und 10 kg für die Kleidung hinzu.

    Außerdem extra Gewicht für eine neue große Kompressor Kühlbox und eine Powerstation. Gesamt wog der Anhänger rund 730-750kg.

    Im Auto gab es inklusive mir eine Beladung von rund 150kg.


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    Zur Küste bin ich exakt die gleiche Strecke gefahren, die ich auch zuvor mit dem Jogger genommen habe.

    Allerdings zur Tages- und nicht zur Abend-/Nachtzeit. Somit musste ich mit dem Captur öfters beschleunigen und abbremsen (lassen).

    Nichtsdestotrotz war der Verbrauch bei meiner Ankunft mit 11,3 l etwa der gleiche, wie mit dem Jogger.

    Allerdings gilt es zu bedenken, dass ich jetzt ja noch 250kg Motorrad und eine große 50l Kühlbox mit hatte. :)


    Die Kompressor-Kühlbox wird übrigens per Powerstation über 12V mit Strom versorgt. Sie zieht im ECO- Betrieb etwa 40W. Muss aber nur hin und wieder nachkühlen. Bei eingestellten 4° reichten die etwa 500Wh für gut und gerne 30+ Stunden. Obwohl das Auto in der Sonne stand und entsprechend aufgeheizt war.

    Nachgeladen wird dann per Solarpanel, oder über die zusätzliche 12V Steckdose im Kofferraum, die ich habe legen lassen. Dies aber nur während der Fahrt. Funktioniert in dem Mix aber gut.


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    Ich habe noch Freunde in Pinneberg besucht und da die Autobahn A1 an dem Tag sehr verstopft war, habe ich den Rückweg von 440km über die A7 und anschließend die A2 genommen.

    Wer die Strecken kennt, weiß, dass es ständig Bergauf und wieder Bergab geht, was normalerweise für ordentlich mehr Verbrauch sorgt.


    Ich kann berichten, dass ich im normalen Tagesverkehr für die Strecke zurück sogar nur 11,2 l benötigt habe.

    Mit dem Jogger hatte ich letzten Rückweg 13 l und bin nur A27 und A1 gefahren.


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    Was mich aber noch positiver stimmt, ist, dass das Auto so viel leiser und ruhiger fährt. Durch das Doppelkupplungsgetriebe musste ich mich auch um nichts kümmern. Mit dem adaptiven Tempomat habe ich mich Zeitweilig hinter einen Reisebus geklemmt, der die ganze Zeit mit circa 105 fuhr.


    Wenn der Wagen mal vom 7. in den 6. Gang geschaltet hat, hat sich das kaum hörbar bemerkbar gemacht. Mit dem Jogger musste ich mit dem Anhänger andauernd zw. 5. und 6. Gang wechseln. Irgendwann bleibt man dann im 5. und an Steigungen ging es auch mal in den 4.

    Dazu musste ich dann das sehr anstrengende Dröhnen ertragen. Hat keinen Spaß gemacht und ermüdet!


    Also vom Reisen her, ein ganz anderes und viel positiveres Erlebnis.

    Mit noch mal guten 250 Kilo mehr im Gepäck bin ich von dem Verbrauch auch positiv überrascht.


    Was das betrifft, habe ich meiner Meinung nach einen sehr positiven Schritt nach Vorn getan. EDC und adaptiver Tempomat sind eine feine Sache. Und mit den 160 PS kommt der Wagen mit dem Gewicht gut klar.


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    Als Tipp, wenn man einen Hydraulik-Wagenheben ansetzt: Ein Stück Gartenschlauch abschneiden und an einer Stelle der Länge nach aufschneiden. Das dann als Schutz auf die Blechfalz setzen. Hat bei mir einwandfrei so geklappt, als ich meine Bremssättel lackiert habe.

    Es ist ja nicht einmal so, dass sie nicht wollen, sie dürfen nicht. Nur zum internen Gebrauch.

    Beim Phase 1 gab es den Plan offenbar in der Online-BDA, so hieß es. Beim Phase 2 nun nicht mehr.


    Ich habe eine entsprechende Mail an Renault gesendet. Es ist schon lächerlich. Dem AH mache ich keine Vorwürfe, die müssen sich an die Vorschriften halten.


    P.S. Auf die Frage wie man die Sicherung finden soll, wenn man eine defekte hat: Anrufen, man gibt selbstverständlich Auskunft, außerhalb der Geschäftszeiten bzw. den Renault Service per Whatsapp (was ich nicht nutze) kontaktieren.


    Moderne Zeiten…. ich werde dann wohl die Assistance anrufen ;)

    Was erwartest Du bei einem Fahrzeug, dass 19 Jahre alt ist?

    Ich habe bis 2023 einen 2003er Mitsu Space Star 1.8 gefahren.

    Da ist mir einmal eine Sicherung für die 12 V Steckdose kaputtgegangen.

    Die teuerste Reparatur war eine defekte Wasserpumpe. Und es gab einen festsitzenden Bremssattel.

    Der Wagen fährt noch immer bei einer Bekannten und ist zwischen 22 Jahre.

    Die letzte HU war ohne Mängel.


    Zudem besitze ich noch einen 39 Jahre alten Opel Senator 2,5i. Der bekommt jetzt mal einen Satz neue Hydro Stößel.

    Dessen HU war letzten Monat fällig. Ohne Mängel.

    Ich muss gerade an dieses Zitat denken: „Und dann schalten sie den Flüstermodus ein …“


    Als jemand der mit Burn-Out und Depressionen lebt, kenne ich einige Seiten. Ich sage mir oft, dass es andere schlimmer trifft als mich. Das hilft ungemein.

    Eine sehr gute Freundin hat mit Anfang 40 die Diagnose MS bekommen und sitzt nun mit 53 im Rollstuhl.

    Ganz egal, was es ist, die psychische Belastung ist immer ein großer Faktor. Füf die Person als auch das Umfeld.

    Von daher hast du natürlich mein Verständnis, aber nichtsdestotrotz finde ich eine Diskussion über das Thema „wie weit ist Datenschutz sinnvoll?“ angebracht, wenn man das SOS Notrufsystem tot legen möchte.


    Denn die Frage, die sich stellt, ist ja, was wird da wirklich gemeldet und übertragen?

    Hast du mehr nutzen oder mehr Schaden dadurch?

    Wie gesagt, ich sehe vieles auch sehr kritisch und bin skeptisch, aber ich gehe nicht mit dem grundlegenden Gedanken durch die Welt: Alles böse, böse, böse.

    Informieren und mit Tatsachen agieren, statt Paranoia.


    Betrachten wir wirklich nur einmal das SOS System, dieses sollte ja losgelöst vom Rest der Datenübertragung sein. Was wird da wirklich gesendet und was ist auf welche Weise mit Deiner Person dabei verknüpft? Falls überhaupt? Ich bezweifle, dass es an eine Person geknüpft ist. Sondern nur an eine Fahrzeug ID.


    Hast du dazu eine technische Dokumentation, die das genau erörtern kann?

    Wann werden zudem die Standortdaten gesendet? Erst bei einem Unfall oder durchweg?

    @JonDoe,


    was für ein Smartphone mit welchem OS nutzt Du?

    Und welche Apps begleiten Dich so über den Tag?


    Ich bin ja auch sehr kritisch, was die Datensammelwut betrifft.

    Nutze kein Payback oder andere Treue-Apps/Dienste.

    Kein Whatsapp oder Facebook. Browsen und suchen mit DuckDuckGo.

    Nutze DoT (verschlüsseltes DNS) fürs Internet und die Sicherheitsfunktionen, die Apple anbietet.

    In die Cloud kommt nichts, was ich nicht öffentlich vertreten könnte und verschlüsselt, für alles andere.

    Das halten viele meiner Kollegen schon für ziemlich übertrieben, aber irgendwo noch verständlich.


    Sein SOS System im Auto tot zu legen will mir bei allem Verständnis für das Bedürfnis auf Datenschutz aber auch nur sehr schwer fallen. Die Grenze zw. dem Wunsch auf Datenschutz und Paranoia ist recht schmal.