Beiträge von LiLu

    Die OTS OEWB beinhaltet eine Neuprogrammierung von EVC und HEVC um einen Ausfall des Fahrzeugs bzw ein nicht starten zu verhindern.

    Wie Udo ( Uh_newyork ) schon schrieb, handelt es sich dabei um genau diesen Zugangspunkt der Spannungserkennungsklappe die bei Renault und Dacia im Motorraum in Fahrtrichtung links vorhanden ist.


    Obligatorisch:


    Lasst die Finger von dieser Klappe wenn ihr nicht genau wisst was dort für Ströme laufen!! BTW 400V Gleichstrom!! 0,04 Sekunden können euer Leben drastisch verändern oder gar Beenden!!!

    Um den Ausbau des vorderen Stoßfängers wirst nicht drum rum kommen. Ist aber auch kein Hexenwerk.


    Werkzeuge: 20er Torx, 10er Nuss, Stopfenheber


    Die Torx aus dem Motorraum raus, Seilzug Motorhaubenentriegelung aushängen, von unten die vorderen Torx und 10er Schrauben raus, Radhausschale rechts und links vorderer Teil darunter sitzt nochmal eine Schraube/ Seite zwischen Kotflügel und Stoßfänger.. Stecker des Stoßfängers ist in Fahrtrichtung auf der linken Seite unter der Radhausschale. Und das war es auch schon. Dauert vielleicht (ohne Bühne) 15 min..

    Im Normalfall sollte das mit der Programmierung ( wenn die neue TCU da ist und eingebaut ) ca 1h dauern, bis die neue Software drauf ist und alles wieder funktioniert. Dein Renault Händler sollte dann mit dem Diagnosegerät Clip die Daten aufspielen können und wenn Verfügbar über ( separater Zugang vom Autohaus) Alliance Toolbox die aktuelle Software einspielen können per USB.

    Wenn dort ein fähiger Diagnosetechniker vor Ort sein sollte, wird der bei Problemen der Techline schreiben (technische Unterstützung).

    Hatte vor 3 Monaten auch einen ähnlichen Fall mit einer UPC. Programmierung nur zur Hälfte möglich mit weiteren Ausfällen. Ging bis nach Frankreich in die IT die ganze 4 Wochen brauchten für eine Rückantwort bzw neu schreiben der Daten.

    Die Kleine hat eine gesamtlänge von 18cm, die größere ist 25cm lang. Da würde die 25cm lange locker reichen, die noch größere rote aus deinem Bild wäre schon wieder zu groß.

    Normaler Schraubendreher mit 20-25cm reicht da auch.

    Zum Rücksteller: der ist für die hinteren gedacht, seh ich an den 2 Zapfen unten am Teller, drehbar um 180° und die Platte dient zur Auflage am Bremssattel. Passt nicht.

    Bild 2 wäre 40er Torx, gibts als Bit, Nuss für 1/4 , 3/8 und 1/2 Zoll


    [Blockierte Grafik: https://i.ebayimg.com/images/g/XXYAAeSwxR5ouZ2s/s-l1600.webp]

    Grad mal nachgeschaut: Hinten hat deiner ja Bremstrommeln, Vorn Bremscheiben.


    Spar dir das Werkzeug! Bissel größere Wasserpumpenzange und Vorarbeit mit dem Schraubendreher ( der darf gut in der Hand liegen ;) ) tun das auch.

    Quasi tust du erst den Bremssattel im eingebauten Zustand mit dem Schraubendreher zurück hebeln damit der Kolben wieder einfährt und wenn noch was fehlen sollte an Platz mit der der Wapuza den Rest im abgebauten ( nicht den Bremsschlauch ab!) Zustand zurück drücken.

    Rob2485 die OTS 0ET1 und 0EUL ( Neuprogrammierung Einspritzung und Hybridkontroler (HEVC) ) ist für bestimmte VINs. Da deiner ein Plugin ist ( betrifft auch die reinen Hybriden von bis prodoziert über Megane PHEV, Captur PHEV/BEV, Clio BEV, Arkana BEV) da diese genau diesen Fehler haben. Deiner ist von 22 und fällt auch darunter.

    Da diese OTS eine Blaue ist, wird die beim nächsten Werkstattauffenthalt in einer Renault Werkstatt oft gleich mit eingeplant ( wenn die Distribution fähig ist ). Eine Info darüber bekommst du vom KBA dazu nicht!!!!!! Renault möchte ja Kosten sparen.

    Könnte man ja alternativ mit einem Radwechsel oder einem Saison Check beim :) arrangieren. Nur als Denkanstoß. Plan dann aber vorab 2h länger ein!


    Im Groben geht es um den Füllstand des Getriebes , bestimmte Menge Getriebeöl wird ergänzt, Temperatursensor am E-Motor geprüft ob sich da schon Öl im E-Motor befindet, dann erfolgt ein Abgleich je nach Prüfergebnis, es werden Fotos gemacht und das ganze an die Qualitätssicherung geschickt. Erst mal nix wildes.

    Je nach Prüfergebnis gibt es Lösung A,B oder C.


    A wäre: Getriebeöl ergänzen ( minimal bis ca 0,5l ) , Temperatursensor ist trocken, vorerst keine weiteren Schritte nötig


    B: Sofortiges Handeln! Fahrzeug bleibt in der Werkstatt. Getriebeöl über 1,6l ergänzt, Temperatursensor ist ölig, Ölaustritt zwischen Getriebe und E-Motor = Getriebe samt E-Motor müssen raus, zerlegt und trocken gelegt werden, es werden mehrere Dichtungen ersetzt


    C: Getriebeöl ergänzt ( 0,6-1,5l ), Temperatursensor ist ölig, Ölaustritt zw Getriebe und E-Motor, gleiche Arbeit wie bei B jedoch zu einem späteren Zeitpunkt.


    Kommt dabei auch auf die Laufleistung und das Fahrzeugalter an nur um das im Hinterkopf zu behalten.


    LG LiLu