Hallo Hartmut,
für die Infrastruktur in einem Renault-Fahrzeug reicht die Batterie nicht aus. Seit ich im RFC im Jahr 2019 eine 95 Ah EFB Batterie eingebaut hatte, waren alle „Probleme“ verschwunden.
Im Captur hatte ich gleich nach dem Kauf eine AGM mit 60 Ah eingebaut. Damit hatte es kaum Probleme gegeben. Im Vergleicv zur ersten EFB war die ziemlich unempfindlich. Bis zum Verkauf nach vier Jahren hat die zuverlässig funktioniert. Einen niedrigen Ladezustand konnte ich an einer Fehlermeldung „Lichtautomatik prüfen“ beim Abstellen des Motors erkennen, beim RFC an einer blinkenden Ambientebeleuchtung nach dem Kaltstart.
Das Verwenden einer Sekundärbatterie ist bei Renault ein Kostenthema. Da hat eine zu reichen. Nur die Mild-Hybriden haben zwei. Die Lithium-Batterie unter dem Beifahrersitz nimmt die Rekuperationsladubg des 12-Volt-Startergenerators auf. Diese gibt den Strom für Start/Stop und den „Anfahrboost“ ab. Der erste Startvorgang erfolgt über die „normale“ 12 Volt Batterie. Also besteht da ein ähnliches „Dilemna“.
Die HEV und PHEV haben das Problem, dass wenn der Hochvoltakku einen niedrigen Ladezustand hat, wird ab einem bestimmten Ladezustand die 12 Volt VLRA-Batterie nicht mehr kontinuierlich geladen, obwohl vom online bleibenden System Strom aus der 12 Volt Batterie zieht. Dementsprechend tief kann der Ladezustand sinken, dass wiederum Steuergeräte aussteigen - bei meinem Symbioz das /Steuergerät für die Servolenkung.
Das leidige Thema - Schadstoff-, Gewichts- und Kostenredunktion…
Liebe Grüße
Udo