Beiträge von Gelfling

    Ich denke, da zeichnet sich die Strategie ab. Derzeit geht Renault entweder auf reine Hybride oder reine E-Autos. In beiden Fällen interessiert die Unterscheidung nach elektrischer und bezingetriebener Reichweite nicht mehr. Das interessiert doch tatsächlich nur die PHEV-ler. Und wen interessiert heute schon noch sein km-Stand ... wenn er dafür ein buntes Bildchen seines Autos angucken darf, und die App ihm seine Wartungstermine zuflüstert ...


    Ich habe jetzt eh gewechselt, auf die Kelec-App. Informativ, frei von Werbung für alles mögliche, in der Darstellung um Längen besser.

    Die App ist wirklich gut! :thumbsup:


    Die Renault App ist verspielt, mit Bildchen, liefert die interessanten Infos aber nur nach Tipperei.

    Kelecs App liefert die wichtigen Infos (Reichweite elektrisch, Reichweite Benzin, Gesamtreichweite, km-Stand, SOC, Tankanzeige, Standort) auf einen Blick. Und die ganze Ladehistorie auf einen Blick mit allen dazugehörigen Infos.


    So soll es sein! Das ist mir auch ein paar Tassen Kaffee wert! :thumbup:

    Moinsen!


    Kann man in der neuen App irgendwo den km-Stand herausfinden?

    Jetzt zeigen sie endlich mal den Tankinhalt, dafür verschwindet der km-Stand.

    Wer schreibt denen eigentlich die Lastenhefte?

    Moinsen!


    Gibt es einen aktuellen Grund, weshalb die Ladedauer neuerding durchgängig mit "00:25" angegeben wird?

    Egal, wieviel in der Batterie drin ist?

    App ist neuester Stand von Apple.


    Gruß,

    Norbert

    Was sagt denn die SOC-Anzeige in diesen Momenten?

    Ein derartiger Leistungsverlust wäre mit der Batterie eigentlich nur erklärbar, wenn die Spannung (nach Innenwiderstand) einbricht. Das müßte das zentrale Steuergerät als geringen Ladestand interpretieren und auch im Cockpit so anzeigen.

    Ansonsten - ich hatte mal solche sporadischen Leistungseinbrüche, allerdings bei einem anderen Auto. Schuld daran war aber nicht der Autobauer, sondern ein Marder, der sich am Motor-Kabelbaum gütlich getan und dabei einen Wackelkontakt hinterlassen hatte ...

    ... "Mistvieh!"

    "Fehlermeldungen, die von selbst weggehen, sind keine."
    Nur so als Richtlinie.


    Gestern hatte ich eine, da mußte ich auch erstmal überlegen, was mir mein Auto damit sagen will:

    "Batterie Karte fast leer" ...


    ... gemeint war die (absolut unhandliche) Schlüsselkarte. 2032-er Zelle.

    Stimmt grundsätzlich. Allerdings muß ich die doch geringe Fahrleistung mit einrechnen. Und hoffen, daß die kleine Batterie einigermaßen durchhält, oder irgendwann mal eine günstiger Ersatz bereitsteht - womit ich angesichts der m.E. unsinnigen Förderpolitik in der EU aber ja nicht rechnen kann.

    Was alles nichts an der Schlußfolgerung ändert: Ein Vollelektrischer wäre für uns in der Bilanz rausgeschmissenes Geld.

    Zweiter Versuch - da ist eben was verloren gegangen.


    Ich habe mit Helmuts Daten zum "Brikett"-Ladewirkungsgrad (passen recht gut zu meiner Abschätzung) die Kosten zum Jahresende nochmal durchgerechnet.


    Unsere Fahrweise ist einigermaßen "digital". Entweder Kurzstrecke rein elektrisch, oder längere Strecke mit voller Batterieladung zur Abfahrt, danach normaler Hybridbetrieb. Die Jahresfahrleistung mit nur 7.000 km/a ist sicher untypisch gering. Daher sind auch die Kosten entsprechend gering.


    Ich komme, bezogen auf die Gesamtfahrleistung, auf einen reinen Verbrennerverbrauch von 8,51 ltr/100 km bzw. einen reinen E-Motor-Verbrauch von 19,59 kWh/100 km, gerechnet "ab Zapfsäule" und "ab Haushaltssteckdose" - also das, was ich wirklich bezahlen muß.


    Im hybriden Mix verbrauchen wir damit 4,2 ltr Sprit und 9,81 kWh Steckdosenstrom auf 100 km.


    Das reine Verbrauchskosten-Verhältnis Benzinbetrieb zu Strombetrieb ist dann ungefähr 7 zu 3. Damit kann ich leben. Wir würden das Ganze noch weiter drücken in Richtung rein-elektrisch. Aber versuch mal von Baden zur Nordsee oder nach Österreich mit der Bahn zu fahren ... mit zwei oder drei Personen und den Wanderklamotten im Gepäck ... unplanbar und unbezahlbar.


    Captur_Kosten_12_2023.png


    Ich komme damit auf Monatskosten einschließlich Abschreibung, BAFA, Vollkasko, Haftpflicht, Service, Verbrauch und Pflege von 340 €/m. Ohne BAFA wären es 370 €/m - damit hatte ich bei unserer Fahrleistung in etwa gerechnet. Was man auch sieht: Anschaffung und Unterhalt kosten uns abgeschrieben ungefähr doppelt so viel wie der reine Verbrauch. Das ändert sich über den Abschreibungszeitraum auch nicht!


    In Anbetracht des Fahrprofils und der Fahrleistung rechnet sich der PHEV damit für uns deutlich eher als es ein Vollstromer tun würde. So gesehen betrachte ich die Förderpolitik als eher fragwürdig. PHEVs mit Pendlerreichweiten von 100 km wären nach meiner Einschätzung (übrigens auch der von Jean Pütz) die bessere Option.