Zweiter Versuch - da ist eben was verloren gegangen.
Ich habe mit Helmuts Daten zum "Brikett"-Ladewirkungsgrad (passen recht gut zu meiner Abschätzung) die Kosten zum Jahresende nochmal durchgerechnet.
Unsere Fahrweise ist einigermaßen "digital". Entweder Kurzstrecke rein elektrisch, oder längere Strecke mit voller Batterieladung zur Abfahrt, danach normaler Hybridbetrieb. Die Jahresfahrleistung mit nur 7.000 km/a ist sicher untypisch gering. Daher sind auch die Kosten entsprechend gering.
Ich komme, bezogen auf die Gesamtfahrleistung, auf einen reinen Verbrennerverbrauch von 8,51 ltr/100 km bzw. einen reinen E-Motor-Verbrauch von 19,59 kWh/100 km, gerechnet "ab Zapfsäule" und "ab Haushaltssteckdose" - also das, was ich wirklich bezahlen muß.
Im hybriden Mix verbrauchen wir damit 4,2 ltr Sprit und 9,81 kWh Steckdosenstrom auf 100 km.
Das reine Verbrauchskosten-Verhältnis Benzinbetrieb zu Strombetrieb ist dann ungefähr 7 zu 3. Damit kann ich leben. Wir würden das Ganze noch weiter drücken in Richtung rein-elektrisch. Aber versuch mal von Baden zur Nordsee oder nach Österreich mit der Bahn zu fahren ... mit zwei oder drei Personen und den Wanderklamotten im Gepäck ... unplanbar und unbezahlbar.
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Ich komme damit auf Monatskosten einschließlich Abschreibung, BAFA, Vollkasko, Haftpflicht, Service, Verbrauch und Pflege von 340 €/m. Ohne BAFA wären es 370 €/m - damit hatte ich bei unserer Fahrleistung in etwa gerechnet. Was man auch sieht: Anschaffung und Unterhalt kosten uns abgeschrieben ungefähr doppelt so viel wie der reine Verbrauch. Das ändert sich über den Abschreibungszeitraum auch nicht!
In Anbetracht des Fahrprofils und der Fahrleistung rechnet sich der PHEV damit für uns deutlich eher als es ein Vollstromer tun würde. So gesehen betrachte ich die Förderpolitik als eher fragwürdig. PHEVs mit Pendlerreichweiten von 100 km wären nach meiner Einschätzung (übrigens auch der von Jean Pütz) die bessere Option.