Ist allerdings OT: Wenn genug Primärenergie da ist, juckt der Wirkungsgrad der Umwandlung nicht. Entweder man baut riesengroße Solarfarmen in die Westsahara (da gibt‘s Sonne und Meerwasser satt), oder man pflanzt KKW entlang der Nordseeküste. Es gibt da Möglichkeiten. Aber wie gesagt, hier nicht das Thema.
Beiträge von Gelfling
-
-
Benzin ist nicht einfach nur Benzin, also Oktan, sondern ein ziemlich wüstes Gemisch aus allerlei Zutaten. Ich empfehle hier einen Blick auf den Wikipedia-Artikel "Motorenbenzin". Ein Punkt ist dabei wichtig, den insbesondere (Ex-) Motorradfahrer kennen: Mit zunehmendem Alkoholgehalt steigt das Wasseraufnahmevermögen von Benzin. E0 liegt so bei rund 400 ppm bei Raumtemperatur. E10 liegt bei rund 5.000 ppm. Also das zwölfeinhalbfache. Normalerweise enthält Benzin Additive, die dafür sorgen, daß auch beim Abkühlen (dann nimmt die Wasseraufnahmefähigkeit ab) kein Wasser ausfällt. Bei E10 wird es unter Umständen kritisch, wenn das Fahrzeug lange nicht frisch betankt und das Benzin im Tank nicht durchmischt wird.
Abgesehen davon befinden sich in normalem Motorenbenzin rund 150 verschiedene Kohlenwasserstoffe, die nicht gleich spezifisch schwer sind ...
Kurz gesagt: Benzin setzt sich, wenn man ihm die Zeit dazu gibt.Steht Benzin zu lange im Tank, zum Beispiel bei Motorrädern in der Winterpause, empfiehlt es sich, entweder mal abzulassen und wieder neu zu betanken. Bei Motorrädern geht das noch. Oder eben alle drei Monate mal den Tank leer zu fahren und neu zu tanken. Fährt man - wie wir - überwiegend elektrisch und vor allem Kurzstrecke, und schließt man beinahe täglich das Ladegerät auch an, lohnt es sich, vor dem Winter mal Super/einfach zu tanken.
Zum Fahrprofil (und der Grundsatzdebatte weiter oben) nur kurz: Auch für uns wäre ein reines E-Fzg. keine Option gewesen. Allein zur Studentenbude unserer Tochter sind es 60 km, dort gibt es keine Lademöglichkeit, also müssen 120 km bei jedem Wetter, jeder Tages- und Nachtzeit und vor allem unabhängig vom Ladezustand auch für meine Frau (komplett Technik-unaffin) möglich sein, ohne daß sie ihren Weg von Ladestation zu Ladestation planen muß oder sich im Auto Frostbeulen holt. Und auch im Urlaub oder beim Wochenendausflug habe ich keine Lust, von Ladestation zu Ladestation zu FFFahren. Ich brauche auch keine Wallbox; eine Schuko-Steckdose reicht mir. Außerdem habe ich meine leisen Zweifel, ob uns das Recycling-Problem in ein paar Jahren nicht doch recht heftig auf die Füße fallen wird. Dann will ich nicht einen zentnerschweren Akku entsorgen (müssen).Und wer weiß - vielleicht setzt sich ja doch noch die Vernunft durch, und wir produzieren synthetische Treibstoffe ...
-
Hallo,
gestern habe ich vermutlich im falschen Thread geposted. ?
Egal. Am 02.12., Auto nagelneu, zeigte die Uhr 34 km @ 100% SOC. Dann 30 km, gestern nur noch 27 km direkt nach dem Laden, davon waren heute morgen noch 25 km übrig. Um die aufzubrauchen, sind wir rund 36 km gefahren. Gerade eben zeigt mir das Auto 42 km @ 100% SOC.
Zwei Möglichkeiten:
1. Die Anzeigen gehen mit dem Mond (aktuell zunehmend)
2. Das System schätzt die Restreichweite zu Beginn des Ladens und berücksichtigt dabei die momentane Außentemperatur - in irgendeiner Weise. Vielleicht auch noch andere „Erfahrungsdaten“.
Ich finde leider keine sinnvolle Angabe zum Batterietyp, der im Cap2 zum Einsatz kommt. Die reinen EV von Renault verwenden m.W. NMC-Typen. Das würde zur Firma passen. PHEV an und für sich könnte man auch LMnO-Typen erwarten. Modern wären NMC/LFP-Mischformen. LFP könnte sogar das scheinbar extreme Temperaturverhalten beim Laden erklären. Wie dem auch sei - ich finde gerade nicht raus, welcher Batterietyp eingesetzt wird. Und das mit dem Mond … ? … scheint mir irgendwie nicht so recht plausibel.
Ich bin mal gespannt, wie weit ich mit den angezeigten 42 km komme. Und nachdem ich jetzt herausgefunden habe, wo und wie ich den Tagesstreckenzähler finde und rücksetze - die Universal-Bedienungsanleitung ist minimal unübersichtlich - sollte das einfach sein.
Gruß,
Gelfling
-
Hallo und guten Abend,
ich bin neu im Forum, neu auf Captur PHEV, allerdings nicht ganz so neu auf PHEV. Ich war gerade eben auch etwas irritiert. Am 02.12. (Auto neu) zeigte die Uhr noch 34 km @ 100%, vorgestern noch 30 km, gerade eben nur noch 27 km. Aber offenbar geht das allen anderen Nutzern ähnlich. Also muß ich mir im Moment mal keine Sorgen machen.
irritiert bin ich deshalb: Ich bin das letzte Jahr einen E300de gefahren. Mit beschämenden 25 bis 28 km @ 100%. Allerdings waren das dann im Sommer 28 km, im Winter 25 km. Also gerade mal 10% Abzug wegen Kälte. Daß die derzeit ja noch moderate Kälte dermaßen zu Buche schlägt, hätte ich so nicht erwartet.
Gruß,
Gelfling