Beiträge von Uh_newyork

    Hallo Jörg,


    Benzinmotoren haben eine Quantitätsregelung (14,7 Luft zu 1 Kraftstoff), Dieselmotoren eine Qualitätsregelung (Luftmenge konstant, Kraftstoffmenge geregelt) der Kraftstoffbemessung.


    Bei einem Diesel habe ich mehrfach 100 % erreichen können, bei einem Benziner finde ich Werte über 80% top. Mehr Gas geben (weniger Drosselverluste durch offene Drosselklappe) kann unterm Strich sparsamer sein, trotz weniger Prozente.


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    Mit den heutigen Auflagen betreffend Abgasqualität (NOx) sind diese Verbrauchswerte bei einem 1,8 Tonnen Diesel auf keinen Fall mehr zu erreichen. Nach dem Software-Zwangsupdate im Jahr 2019 waren es ungefähr einen Liter Mehrverbrauch auf 100 Kilometer.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Kalla,


    AAOS12 ist nicht EasyLink, das entspricht openR Link, ein System von Google mit Onlinenavigation mittels Google Maps, auf das mittlerweile viele Autohersteller nutzen. Immer mehr implementieren auch in eigene Softwarelösungen die Karten von Google Maps.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Hartmut,


    das Festsetzen der Bremsbeläge hinten ist mitunter abhängig von der Bremsgewohnheit.


    Bei Trommelbremsen hinten ist Feuchtigkeit in der Bremstrommel eine Ursache für das Festsetzen.


    Bei Scheibenbremsen hinten liegt es oft daran, dass die Bremsleistung an der Hinterachse nicht ausreicht, den Rost auf den hinteren Bremsscheiben abzutragen, besonders bei vorausschauender Fahrweise.


    Ich hatte mal ein Fahrzeug, 1080 kg schwer, da sind die Bremsscheiben hinten laufend weggerostet. Einmal ist auf der Autobahn beim Bremsen ein Stück von der Bremsscheibe ausgebrochen. Bei dem Fahrzeug habe ich alle 7.500 Kilometer Service gemacht bei einer Jahresfahrleistung von 30.000 Kilometern - also Versagen in der Werkstatt (da habe ich das Fahrzeug einmal ohne Bremsflüssigkeit ausgefolgt bekommen).


    Nicht ohne Grund werden bei „leichten“ Fahrzeugen hinten wieder Trommelbremsen verwendet.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Wudusoft,


    ob Captur oder Dacia Bigster oder Dacia Duster oder anderes Dacia-Modell - die Fahrzeuge (außer der Dacia Elektro) basieren auf der mit dem Clio 5 präsentierten Plattform CMF-B. Diese Plattform zählt mehr zum Kleinwagensegment.


    Dacia ist die günstiger platzierte Marke des Konzerns. Die meisten aktuellen Modelle von Dacia basieren bereits auf der CMF-B-Plattform und es werden die modernen Fahrassistenzsysteme, ähnlich wie bei Renault, verwendet. Auch das Multimediasystem mit Android Automotive (AAOS12) hat Einzug gehalten, aber in einer abgespeckten Variante und je nach Ausstattung und Lieferland gegen Aufpreis.


    Mit dem Clio 6 wird nun bei Renaukt eine modifizierte Plattform verwendet. Die Bedienlogik und das Erscheinungsbild des Armaturenbrettes orientiert sich an Renault 4 und Renault 5. Der Wählhebel befindet sich auch am Lenkrad. In diese Richtung wird wohl auch der Captur 3/Symbioz 2 gehen, sofern diese Baureihe einen direkten Nachfolger erhält.


    Dacia hat im Bigster den Hybriden mit dem neuen 1,8 Liter eingeführt mit rund 155 PS Systemleistung. Renault hat diesen Verbrenner übernommen mit rund 160 PS Systemleistung (158 PS). Diese Variante gibt es nun auch bei Dacia.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo,


    moderne Automatikgetriebe können die Motorbremse nutzen.

    Mein 1,8 Tonnen schweren Espace mit dem 6DCT450 konnte ich sechs Jahre und rund 120.000 Kilometer mit den ersten Bremsen fahren.


    Den Captur habe ich 80.000 Kilometer in vier Jahren gefahren, die Bremsen waren immer noch in Ordnung. Meiner hatte hinten Trommelbremsen.


    Bei Fahren mit Tempomat bergab Bremsen die Modelle ab EasyLink beim Bergabfahren automatisch mit der Betriebsbremse, wenn das Fahrzeug wegen dem Gefälle über die eingestellte Höchstgeschwindigkeit gerät.


    Fahrzeuge der Phase 2 bremsen mit der Betriebsbremse, wenn eine niedrigere Geschwindigkeit in den Tempomat übernommen wird.


    Das erhöht den Bremsenverschleiß.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo HeHe,


    eine neue Markenbatterie von einem namhaften Hersteller ist viel günstiger als eine originale Renault-Batterie.


    Wichtig ist, dass der Batterietyp korrekt ist.


    Bei meinem Captur hatte ich in der Renault-Werkstatt kurz nach der Auslieferung die serienmäßige EFB-Batterie gegen eine AGM von einem namhaften Markenhersteller einbauen lassen.


    Beim Captur kann es da zu Problemen mit den Batterieklemmen führen, da bei den Originalen die Batteriepole absolut zylindrisch sind und die Klemmen bei leicht konischen geformten Polen nicht ganz festgezogen werden können.


    Hin und wieder ist es bei meinem passiert, dass plötzlich während der Fahrt die Batteriespannung plötzlich weg gewesen ist. Der Bordcomputer war danach genullt.


    Liebe Grüße

    Udo