Beiträge von Uh_newyork

    Hallo Boris,


    die Abriegelung bei 180 km/h ist vorhanden. Er fährt einfach nicht schneller.


    Bei der Geschwindigkeitserkennung gibt es zwei Optionen. Der Standard ist, die erkannte Geschwindigkeit manuell zu übernehmen, das ist die Taste in der Mitte Links im Lenkrad. Wenn man diese Taste länger festhält, wird auf automatische Übernahme der Geschwindigkeitsbegrenzung umgeschaltet, dann verzögert das Fahrzeug rechtzeitig automatische, dass man bei Gültigkeit nicht zu schnell ist. Die Daten werden online Bond der Verkehrszeichen-Datenbank und Kurvendatenbank eingespielt.


    Das kann aber dann nerven, wenn eine Baustelle vorhanden ist mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung. Die wird in der Regel von der Kamera korrekt erkannt, das Fahrzeug bremst (aber nicht zu stark) um die neue Geschwindigkeit zu fahren. Aber wenn ein Einspielpunkt der Online-Datenbank überfahren wird, springt die Geschindigkeit auf den Wert, der in der Datenbank hinterlegt ist, und beschleunigt automatisch, obwohl die Baustelle noch nicht vorbei ist und die Geschwindigkeitsbegrenzung noch gar nicht aufgehoben ist.


    Im Baustellenbereich empfehle ich die manuelle Übernahme. Mit wiederum längeren Druck auf die Übernahmetaste wird wieder auf Standard gewechselt. Man kann das auch im Menü ein- und ausschalten.


    Die Kurven- und Kreisverkehr-Datenbank ist standardmäßig aktiv. Es gibt Einstellmöglichkeiten im Menü.


    Es gibt auch die Möglichkeit von Fahrassistenz-Favoriten, die man durch Doppeldruck auf die Fahrassistenztaste am Armaturenbrett schnell aktivieren kann.

    Mit dem Tempomatschalger wählt man Fahren mit adaptiven Tempomat mit Spurzentrierung, adaptiver Tempomat ohne Spurzentrierung, kein Tempomat und Geschwindigkeitsbegrenzer. Einfach Taste nacheinander durchschalten.


    Bei Phase 2 Modellen bleibt die letzte Einstellung vom Tempomat aktiv. Die Fahrassistenten werden immer nach jedem Motorstart aktiviert und können mit der Favoriteneinstellung schnell geändert werden. Zum Beispiel, dass das Überschreiten der Geschwindigkeitsbeschränkung aus ist.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo DerBo,


    ich habe gerade nachgesehen, Du bist mit dem gleichen Nick im Symbioz-Forum registriert. Durch meine Aktivität in zehn Renault-Foren fehlt mir der Überblick…


    Der 145 PS Hybride geht schon nicht schlecht. Der 160 PS wird das schon übertreffen. Das schöne ist, das Drehmoment liegt durch den Elektromotor sofort an, es gibt keine Verzögerung so wie beim 7DCT300. Ja, die Höchstgeschwindigkeit 180 km/h stört mich. In Österreich darf ich es eh nicht fahren. Aber auf der Strecke Salzburg - Hamburg - Salzburg hätte ich gerne das Tempo vom 155 PS Captur gehabt.


    Bei 160 km/h bis 180 km/h hatte der Symbioz 8,5 Liter E10 auf 100 Kilometer verheizt. Tanken musste ich jeweils zweimal. Ich wollte den Füllstand nicht zu weit runterfahren. Oft waren die Tankstellen sehr weit auseinander.

    Beim Schnellfahten ist der Verbrauchsvorteil dahin. Bis 130 km/h ist der Hybride genügsam.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Roland,


    die aktuellen Karten für EasyLink sind die 2024.12. Du hättest alle Karten laden können. Die Installation im Fahrzeug dauert dann bei großem Display 29 Minuten. Die Installation sollte man am besten während einer entsprechend langen Fahrt vornehmen.


    Bei einer Abfrage im Fahrzeug werden die neuen Karten als 2025.V2 angezeigt, wenn keine zu alte EasyLink Software ID installiert ist.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo LiLu,


    das würde demzufolge bedeuten, befinden sich durch einen defekten HSG Späne im Getriebeöl, kommt man um einen Austausch des Getriebes nicht umhin. Somit ist die Aussage wohl korrekt, dass das Getriebe ausgetauscht werden muss.


    Diese Hybrid-Technik hat zur Folge, dass außerhalb der Garantie Defekte bei der Technik sehr schnell zum Totalschaden werden.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Lyudmila,


    das Getriebe scheint wohl nicht defekt zu sein, wohl nur der Startergenerator.


    Hier eine Publikation von Renault - es sieht nicht so aus, als ob der Startergenerator im Getriebe integriert wäre:


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    Gemäß Video kann ich mir nicht vorstellen, dass der Startergenerator nicht getauscht werden könnte - will man wohl ein teures Zusatzgeschäft?


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Lyudmilla,


    das ist sehr bitter, was da im Raum steht. Das tut mir sehr leid für Dich.


    Meinen Captur mit dem 1,33 Liter Vierzylinder mit 155 PS und dem 7DCT300 habe ich mit Ablauf der vier Jahre Gesamtgarantie verkauft. Mir war das Risiko, einen Schaden am 7DCT300 zu erleiden, zu hoch.


    Demgegenüber habe ich einen Espace RFC, Baujahr 06/2015, einer der allerersten aus der Serienfertigung. Der hat das Risiko, dass der Motorblock reißt. Den wollte ich ebenfalls nach der Garantie verkaufen. Aber ich hänge an dem Fahrzeug und habe es noch nicht geschafft, mich davon zu trennen, obwohl das sinnvoll wäre. Bis jetzt hatte ich Glück - 10 Jahre und etwas über 180.000 Kilometer sind seit Juni 2019 mängelfrei vorübergegangen. Die ersten vier Jahre war ich damit "ständig" in der Werkstatt.


    Verrückt, so ein Fahrzeug mit den vielen Werkstattaufenthalten nicht spätestens nach Ablauf der Garantie verkauft zu haben?


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Lyudmila,


    ich nehme an, es handelt sich bei Deinem um einen PHEV oder HEV.

    Der für den Verbrennerstart zuständige Elektromotor dient auch zur Synchronisierung des Getriebes. Inwieweit die achtjährige Garantie auf beide Elektromotoren gelten, kann ich nicht beantworten.


    Wahrscheinlich macht es Sinn, die Garantiebedingungen genau zu lesen und unter Umständen von einem Rechtsanwalt beurteilen zu lassen. Generell wäre eine entsprechende Beratung wahrscheinlich sinnvoll.


    Leider ist es so, dass nach Ablauf der Garantie der Hersteller grundsätzlich keine Kosten übernimmt. Man ist dem Good Will des Herstellers ausgesetzt, ob überhaupt Kulanz gewährt wird und wie hoch die Selbstbeteiligung des Kunden ist.


    Man sieht es immer deutlicher, Fahrzeuge mit komplizierter Technik muss man wohl nach Ablauf der Garantie abstoßen. Im Falle eines Defektes liegt man ganz schnell im Bereich eines Totalschadens.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Lindi,


    Renault hatte bei der RFx-Baureihe (CMF-C/D-Plattform) sehr hohe Garantiekosten verbuchen müssen. Es ist nunmal in der Natur der Sache, auftretende Kosten nach Möglichkeit abzuwehren.

    Wenn nur 10% der Kunden von der Durchsetzung ihrer Ansprüche abwimmeln lassen, ist das ein Bombenerfolg.


    Auch bei diesem Thema schlägt das ewige Grundproblem, schlechte, interne Kommunikation, nieder.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Ulli,


    dass man Ersatzteile für ältere Fahrzeuge s hwidrig bekommt, trifft nicht nur auf Renault zu. Das tritt auch bei diversen „Nobelmarken“ auf.

    Die Ersatzteilhaltung wie früher gibt es leider nicht mehr. Teuer sind Ersatzteile allemal.


    Bei der Stückanzahl, die Renault verkauft hat, rentiert es sich für Drittanbieter nicht, Nachbauteile anzubieten. Schließlich muss sich jedes Geschäftsfeld betriebswirtschaftlich rechnen.


    Meine persönliche Meinung ist, nach Ablauf der Fahrzeuggarantie sollte man ein Fahrzeug abstoßen. Immer mehr degradiert ein KFZ zum Wegwerfartikel…


    Warum wohl ist Oldtimerfahren ein teures Unterfangen?


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Ulli,


    ich verstehe Deinen Unmut. Die Zeit, wo die Fahrzeughersteller auf hohe Qualität und Haltbarkeit gesetzt hatten war wohl von Mitte bis Ende der Achtzigerjahre. Die Fahrzeuge mussten dann in Relation zu wenig in die Werkstätten. Das musste wieder geändert werden. Moderne Rechner ermöglichen es, in die Bauteile eine konstruktive Haltbarkeit auf 100.000 Meilen bzw. 160.000 Kilometer umzusetzen. Der Kostendruck ist immer höher geworden, immer mehr wurde weggespart. Auch beim Korrossionsschutz wird stark gespart. Heutzutage ist Rost wieder ein Thema.


    Wenn ich daran denke, mein Audi 80 Typ 89 von 1989 hatte einen Edelstahlauspuff, der hatte 14 Jahre und 300.000 Kilometer gehalten. Der Nachbesitzer musste den immer noch nicht tauschen.


    Der Kistendruck, die Vorgaben der Autohersteller, die den Vertragspartnern vorschreiben, wie die Ausstellungshallen auszusehen haben und wo vorgeschrieben wird, was in einer Werkstatt vorhanden sein muss, treibt die Arbeitspreise und Ersatzteilpreise nach oben. Die höchsten Lohnnebenkosten hat man in Mitteleuropa, was ebenfalls ein Kostentreiber ist.


    Viele kleine Händler und Werkstätten haben das Handtuch geworfen oder haben nicht mitgemacht und wurden deshalb von Renault gekündigt. Der Trend geht zu großen Händlerketten in Großstädten. Das Fahren in eine Fachwerkstatt ist Kilometer- und Zeitintensiv.


    Jetzt wundert sich Renault, dass Renault nicht mehr die Importmarke Nummer eins ist…


    Liebe Grüße

    Udo