Beiträge von mxhd1968

    Hallo Udo,


    dann ist ja tröstlich für "Verbrennerfahrer", dass sie auch weiterhin mit ihren vor 2035 angemeldeten CO2-produzierenden Motoren fahren dürfen (siehe mein Posting #92). Ebenso finde ich es tröstlich, dass es mit 2010+ beginnend nun einen Trend in der Auto- und Energie-Industrie, der Politik und der Gesellschaft gibt, der sich nicht nur auf die Verbrennertechnologie (ICE) alleine konzentriert sondern sondern auch Elektrotechnik als Antrieb berücksichtigt und die jetzt schon alltagstauglich eingesetzt werden kann, für die, die es wollen. Das Verbot von ICE auf allein fossiler Brennstoffbasis (2035) finde ich wichtig und ok und kann durchaus als "Innvationsmotor" dienen, um den Verbrenner hier zu überarbeiten und neu zu gestalten, wenn denn der Wunsch und die Nachfrage in 11 Jahren immer noch so groß ist.


    In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine "gute Fahrt" und Spaß mit unseren 4-rädrigen "Untersätzen", was auch immer verantwortungsvoll für den Antrieb von jedem/jeder einzelnen verwendet wird.


    Beste Grüße

    Helmut :)

    Hallo Udo,

    ich hatte nicht vor hier einen "Wettbewerb" zu starten, welche Antriebsvariante den geringeren Treibstoffverbrauch hat. Ich habe mich nur auf die Aussage betreff der 4,7L/100km Werksangabe, die at6319 in seinem Posting erwähnt hat, bezogen um diesen Wert als realistisch zu bestätigen. Wer den HEV von Renault (egal welches Modell) im Stadtverkehr vorrauschauend fährt, wird mit guten Verbrauchswerten belohnt werden (die bis zu 80% rein elektrisch sind durchaus realistisch), das ist keine Frage, er kann aber auch auf der Langstrecke mit guten Werten punkten.

    Das Dein Captur TCe155 mit dem Turbolader auf Langstrecke ebenfalls gute Werte erzielt, habe ich in keiner Weise angezweifelt, ebenso wenig, dass Du mit Deinem Espace IV Diesel Fahrzeug gute Werte erreichst (Diesel hat aber auch um 15% mehr Energie pro Liter als Benzin ;) ).


    Ich möchte nur klarstellen, dass meine Erfahrungen mit dem Hybridantrieb von Renault gute sind und ich daher ihn durchaus empfehle , vorallem wenn man bedenkt, das diese Werte (4,7-5,5L/100km) mit einer Kombination von einem E-Motor (Permanent Synchron erregter Motor) und einem 1,6L Vierzylinder Saugmotor "von der Stange", der gut und gern 8,5 -12L/100km normalerweise verbraucht, wenn nur er in Betrieb ist, erreicht werden. Das fasziniert mich bei diesem System des Hybridantriebs.


    Beste Grüße

    Helmut :)

    ja Udo,

    geht mir genau so. Einen Symbioz würde ich nicht kaufen als Hybrid.

    Was soll da bringen 1,2KWH Akku, 4,7l (Werksangabe) Verbrauch - eher 6l realer Verbrauch - wenn Akku vollgeladen.

    Ich wüsste nicht mal wo ich das Batterieschen vollladen sollte, Verlängerungskabel im Hof :(

    Hallo at6319

    wie von Udo ( Uh_newyork ) im Posting #102 ausreichend erklärt, musst Du beim HEV nicht laden. Einen PHEV kann man auch wie einen HEV fahren, indem man ihn extern einfach nicht lädt, was aber nicht sinnvoll und somit wirklich rausgeschmissenes Geld ist, auf lange Sicht gesehen und bei vielen Kurzstrecken. Bei Langstrecken allerdings fährt er sich aber wie ein HEV und damit kommt man dann tatsächlich auf einen Durchschnittsverbrauch von 4,7 - 5,5L/100km. Folgendes konkrete Beispiel kann ich Dir anhand meines Captur PHEV nennen:


    Meine Frau ist zusammen mit unserer erwachsenen Tochter vom 09.05. - 12.05.2024 mit unserem Captur nach Triest (Italien) für einen Städtekurzurlaub gefahren (Muttertagsgeschenk unserer Tochter ;) ). Der Captur wurde am Abend des Vortags (08.05.) sowohl Benzin- als auch Strommäßig von mir betankt bzw. geladen, d.h. 35L Benzin (4L waren noch im Tank -> somit 39L) und 7,01kWh im HV-Akku (max. verfügbare Energie für das Fahren) des PHEV. Sie sind am 09.05. vormittags nach Triest losgefahren und am 12.05. mittags wieder bei uns zu Hause angekommen (wir leben im Süden von Wien, in der Nähe der Bezirkstadt Mödling). Sie sind dabei knapp 948km gefahren (hin und retour) und haben dabei 1x Benzin nachgedankt (32L, bei der Rückreise) und kein einziges Mal extern Strom geladen. Insgesamt haben sie bei dieser Reise 46L Benzin verbraucht (15L waren noch im Tank bei Ankunft zu Hause), das ergibt somit einen Durchschnittsverbrauch des Hybridsystems von 4,9L/100km (aufgerundet). Ich habe von der Easylink-Verbrauchsinformationsanzeige vom 08.05. abends und vom 12.05. mittags eine Aufnahme gemacht. Hier siehst Du die entsprechenden Kenndaten:



    Trip2Trieste.jpg


    Meine Frau ist keine "Raserin" aber sie schleicht auch nicht die Straße/Autobahn entlang, Sie ist auf der Strecke durchaus auch mit Geschwindigkeiten von 120-140 km/h unterwegs gewesen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Verbauchsanzeige vom 12.05. zeigt ja knapp 80km/h, das entspricht einem Geschwindigkeitsbereich von 20 - 140km/h.


    Diese Werte haben wir bei all unseren Langstreckenfahrten (>1000km pro Fahrt) in den letzten 3 Jahren immer wieder bestätigt bekommen, somit kann ich Dir sagen, dass die Hybridtechnologie durchaus funktioniert.


    Ich verstehe, dass Du dem massiven Einsatz von Elektrotechnik in der Antriebstechnik misstraust, aber hier finde ich, hat Renault einen durchaus guten Job gemacht.

    Ich kann nur empfehlen, wenn die Möglichkeit besteht, sich für einen Tag oder so mal einen der Hybrid-Fahrzeuge bei einem AH auszuborgen ("Probefahrt") und sich einen Eindruck darüber zu verschaffen.


    Beste Grüße

    Helmut :)

    Hallo Udo ( Uh_newyork ),

    warum kommt eigentlich die Vollhybrid-Variante (HEV) die Renault bei seinen verschiedenen aktuellen Modellen so anbietet (Arkana, Austral, Espace, Clio, Captur, Rafale, Symbioz) für Dich nicht in Frage? :/

    Du hast nicht den Stress mit dem externen Laden und hast trotzdem einen Verbrennungsmotor als Antriebssystem, der noch von einem weiteren Antriebs-Elektromotor unterstützt wird. Vom HV-Startergenerator, der neben der Synchronisationsaufgaben auch noch als zusätzlicher Generator dient, gar nicht zu sprechen.

    Wäre die Verwendung von Hybrid-Antriebstechnologie so ein "Tabubruch" für Dich.... ;) ?


    Beste Grüße

    Helmut :)

    Hallo Stefan,


    wie gut, dass Dich niemand zwingt, abrupt nun auf E-Auto umzusteigen zu müssen und Du Deine kleine "Verbrenner-Flotte" nicht mehr betreiben darfst.... ;) ^^ . Und so soll's auch sein und bleiben.

    Der technische Wandel im Individualverkehr (PKW und Co.) ist losgetreten, aber es braucht Zeit, Verständnis und Ressourcen um sich durchzusetzen. Ob es dabei bei einer ausschließlichen Elektrifizierung des Antriebs bleibt, oder Mischformen mit Verbrennungsmotoren, die auf e-Fuel Basis betrieben werden, neben den rein elektrischen Fahrzeugen, wird sich noch zeigen, aber das Festhalten an fossilen Treibstoffen ist der definitiv falsche Weg.


    Beste Grüße und viel Spaß mit deinen "Töff-Töffs" ... 8o .


    Helmut :)

    Hallo at6319,


    also mit einem Vollhybrid hat man keine Notwendigkeit, zu Hause oder bei öffentlichen Ladesäulen extern elektrisch zu laden (da es bei dieser Variante nicht vorgesehen ist). Der Vollhybrid lädt den 1,2kWh Li-Ionen Akku mit 240V DC Betriebsspannung über den E-Traktionsmotor beim rekuperieren (Brems- und Rollvorgänge) selbstständig nach und über den HV-Startergenerator kann noch zusätzlich über die e-Save Funktion der Akku geladen werden (erhöht allerdings den Benzinverbrauch). Man kommt mit der Technik trotzdem auf Verbrauchswerte von 4,7 - 5,5L/100 km bei vorrausschauender Fahrweise.

    Ich habe aber vollstes Verständnis, dass Du mit dem TCe160 zufrieden bist (abgesehen von der Start/Stop-Funktion ;) ) und wünsche Dir auch weiterhin gute Fahrt ... :thumbup: :) .


    Beste Grüße

    Helmut :)

    Hallo at6319,


    ich kann durchaus Deine Bedenken und das Zögern betreffend E-Mobilität zur gegenwärtigen Situation verstehen, auch wenn ich als "E-Mobitiltätsbegeisteter" die Lage Infrastruktur etwas entspannter sehe, da ich mein Fahrverhalten und mein Geschwindigkeitsbedürfnis hier entsprechend angepasst habe und damit auch einen Umdenkprozess bei mir eingeleitet habe.

    Für die, die mit ihrem jetzigen Verbrenner-Fahrzeug unterwegs sein wollen, wird es weiterhin möglich sein und das Verbot der Zulassung von Verbrennern ab 2035 gilt nur für Verbrenner die ab diesen Zeitpunkt nicht CO2-frei sind und neu angemeldet werden wollen. Für alle Bestandsfahrzeuge, die vor 2035 angemeldet worden sind, soll ein entsprechender Bestandschutz für den Betrieb gelten. Somit kann man auch seinen "Altbestand" an Verbrennerfahrzeugen weiterfahren (siehe https://www.bundesregierung.de…verbrennermotoren-2058450).

    Wie die Autoindustrie, die Energieerzeuger (Strom+Öl), die Politik und wir Bürger (Konsumenten) darauf reagieren, wird die Zukunft zeigen. Was das für die nächsten 50-100 Jahre bedeutet, steht allerdings auf einem anderen Blatt und mit dem Ergebnis dieser Reaktionen müssen dann die Generationen, die uns nachfolgen, sich auseinandersetzen und damit gezwungener weise leben. Hier sehe ich unser aller Verantwortung und hier muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er/sie damit umgeht.


    Beste Grüße

    Helmut :)

    Hallo Helmut,

    was soll denn das bringen? Weniger Sprit braucht er wirklich auch nicht. In meinem ist auch ein kleiner Akku unterm Beifahrersitz, welcher bei Segelbetrieb geladen werden sollte. Es funktioniert ja nicht mal Start Stop richtig, seit gefühlten Monaten gar nicht mehr. Von Sachsen nach Italien dann in Österreich kurzer Stop zum tanken kommt nach 2 Minuten Batterie im Sicherungsmodus. Wenigstens bin ich mit 6,2 Liter gut unterwegs gewesen :) was braucht denn ein E-Tech so?

    Gruß Thomas

    Hallo at6319,


    bist Du schon mal mit einem Renault Hybrid (egal ob Voll- oder Plugin-Hybrid) gefahren.. :/ ?


    Das Konzept des Voll- bzw. Plugin-Hybriden ist im Gegensatz zum Mild-Hybriden viel weitreichender bei der Mitwirkung des Antriebssystems. Beim Mild-Hybrid unterstützt der 3-4PS starke Startergenerator (13V/240A) den Verbrennungsmotor bei Anfahren und Beschleunigen, aber in einem Ausmaß, dass damit max 8% Spritersparnis möglich sind. Dieser "kleine" E-Motor ist nicht in der Lage, den Antrieb der Vorderachse alleine zu bewältigen.

    Beim Voll- und beim Plugin-Hybriden erfolgt im Gegensatz dazu über den stärkeren elektrischen E-Motor (der als Antriebsmotor agiert) und dem Multimode-Getriebe eine viel umfangreichere Unterstützung beim Antrieb der Vorderachse. Beim Vollhybriden kann der E-Motor(49PS) für ein paar wenige Kilometer mit der 1,2kWh Li-Ionen Batterie/240V DC alleine den Antrieb gewährleisten, beim Plugin-Hybrid mit der 9,8kWh Batterie/400V DC sind es sogar bis zu 50+ Kilometer, die der E-Motor (67PS) alleine bewältigen kann. Wenn diese Leistung nun kombiniert wird mit einem Verbrennungsmotor (in diesem Fall ein 1,6l Vierzylinder Saugmotor (H4M630)), lassen sich Durchschnittsverbrauchswerte von ca 4,5 - 5,5L/100km erreichen und das bei Fahrten, die auch 130km/h+ Geschwindigkeiten beinhalten. Die 4,5 - 5,5L/100km ist übrigens der Durchschnittsverbrauch des Hybrid-Systems (E-Motor + Verbrennungsmotor) bezogen auf die erbrachte Kilometerleistung und nicht des Verbrennungsmotors allein. Das wäre mit dem verwendeten Saugmotor gar nicht möglich, aber dadurch dass der E-Motor ebenfalls die Vorderachse alleine antreiben kann, wird dadurch der Verbrennungsmotor entlastet und er verbraucht somit in dieser Zeit kein Benzin ... ;) .

    Ich fahre ja selbst einen Plugin-Hybriden (PHEV) und habe bei Langstrecke (>1000km) nie mehr als 5,5L/100km Durchschnittsverbrauch gehabt. Hier bin ich den PHEV immer als Vollhybriden gefahren, d.h. ich habe den 9,8kWh Fahrakku selten (max. 1x) bis gar nicht extern geladen. Sämtliche Kurzstrecken, die ich jedoch in meiner Wohn- und Arbeitsumgebung fahre (nicht mehr als 50km hin- und retour), decke ich mit regelmäßigen externen Laden des 9,8kWH Akkus ab. Das sind bei elektrisch zurückgelegten 100km (2x 50km) bei mir knapp 4,93€ Stromkosten und ich fahre ca 1100km pro Monat . Die Benzinkosten wiederum sinken bei mir, da ich 2-3 Monate benötige, um den 39L Tank durch Benzinfahrten zu leeren (durch Fahrten, die größer als 50km sind ;) ). In Summe ergibt sich dadurch bei mir eine Kostenersparnis, mit der ich durchaus zufrieden bin. Ich habe derzeit Treibstoff- und Stromkosten von ca. 5-6ct/km, im Vergleich dazu hatte ich mit meinem früheren rein Benzinmotor betriebenen Fahrzeug (Renault Scenic II 1,6L Benziner) Benzinkosten von ca. 13-14ct/km.


    Ich hoffe, Dir damit das Konzept des Hybridfahrens etwas erläutert haben zu können.


    Beste Grüße

    Helmut :)

    Mal sehen ob der Grand Captur noch kommt und was für Motoren.

    Aktuell nervt mich das Batteriemanagement bei Renault.

    Hallo at6319,


    der "Grand Captur" wird als Renault Symbioz angeboten werden und kommt demnächst.

    Erste Ankündigungen hat es von Renault bereits gegeben (siehe https://www.renault.de/hybridfahrzeuge/symbioz.html).


    Beste Grüße

    Helmut :)


    PS:. Sorry... :wacko: ,habe zu spät gesehen, dass LiLu schon dazu gepostet hat.