Beiträge von Uh_newyork

    Hallo Ulli,


    dass man Ersatzteile für ältere Fahrzeuge s hwidrig bekommt, trifft nicht nur auf Renault zu. Das tritt auch bei diversen „Nobelmarken“ auf.

    Die Ersatzteilhaltung wie früher gibt es leider nicht mehr. Teuer sind Ersatzteile allemal.


    Bei der Stückanzahl, die Renault verkauft hat, rentiert es sich für Drittanbieter nicht, Nachbauteile anzubieten. Schließlich muss sich jedes Geschäftsfeld betriebswirtschaftlich rechnen.


    Meine persönliche Meinung ist, nach Ablauf der Fahrzeuggarantie sollte man ein Fahrzeug abstoßen. Immer mehr degradiert ein KFZ zum Wegwerfartikel…


    Warum wohl ist Oldtimerfahren ein teures Unterfangen?


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Ulli,


    ich verstehe Deinen Unmut. Die Zeit, wo die Fahrzeughersteller auf hohe Qualität und Haltbarkeit gesetzt hatten war wohl von Mitte bis Ende der Achtzigerjahre. Die Fahrzeuge mussten dann in Relation zu wenig in die Werkstätten. Das musste wieder geändert werden. Moderne Rechner ermöglichen es, in die Bauteile eine konstruktive Haltbarkeit auf 100.000 Meilen bzw. 160.000 Kilometer umzusetzen. Der Kostendruck ist immer höher geworden, immer mehr wurde weggespart. Auch beim Korrossionsschutz wird stark gespart. Heutzutage ist Rost wieder ein Thema.


    Wenn ich daran denke, mein Audi 80 Typ 89 von 1989 hatte einen Edelstahlauspuff, der hatte 14 Jahre und 300.000 Kilometer gehalten. Der Nachbesitzer musste den immer noch nicht tauschen.


    Der Kistendruck, die Vorgaben der Autohersteller, die den Vertragspartnern vorschreiben, wie die Ausstellungshallen auszusehen haben und wo vorgeschrieben wird, was in einer Werkstatt vorhanden sein muss, treibt die Arbeitspreise und Ersatzteilpreise nach oben. Die höchsten Lohnnebenkosten hat man in Mitteleuropa, was ebenfalls ein Kostentreiber ist.


    Viele kleine Händler und Werkstätten haben das Handtuch geworfen oder haben nicht mitgemacht und wurden deshalb von Renault gekündigt. Der Trend geht zu großen Händlerketten in Großstädten. Das Fahren in eine Fachwerkstatt ist Kilometer- und Zeitintensiv.


    Jetzt wundert sich Renault, dass Renault nicht mehr die Importmarke Nummer eins ist…


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo,


    das „Problem“ ist ein Simmerring, zwischen Getriebe und Elektromotor, der relativ schnell undicht werden kann. Es gibt eine überarbeitete Ausführung mit einer Rille auf der Oberseite, wodurch seitlich jeweils eine „Flanke“ ist, wodurch der Ring viel besser abdichtet.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Bigman,


    wahrscheinlich ist es am vernünftigsten, Du wendest Dich an einen professionellen Autosatter. Der richtet Dir den Sitz so her, wie Du ihn benötigst. Was das kostet, kannst Du nur entsprechend anbieten lassen.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Helmut,


    sehr interessant betreffend Laden. Die Reichweite im Bereich 10% bis 80% Akkukapazität habe ich wohl korrekt eingeschätzt.


    Beim Reisen mache ich alle zwei bis drei Stunden Pause. Bei der letzten Reise nach Hamburg und zurück sind wir fast durchgefahren, alle zwei bis drei Stunden haben wir uns abgewechselt. Wir waren zu viert. Einmal hatten wir eine Pause zum Essen.


    In Deutschland herrscht an der Autobahn gastronomische Wüste.


    Ich könnte mir gut vorstellen, wenn ich bei jedem Halt laden könnte, so bei Klopausen, wo locker zehn bis 15 Minuten bis zur Weiterfahrt vergehen.


    Nehme ich nun die Leistungsfähigkeit des Mercedes CLA als Basis, ist es realistisch, in zehn Minuten Strom für 400 Kilometer Reichweite nachzuladen. So schnell lädt derzeit kein anderes Fahrzeug.


    Allerdings von 10% bis 80% dauert das Nachladen 22 Minuten. Da dürfte dann die Akkutemperatur zu hoch ansteigen, dass die Ladeleistung zurückgenommen wird. An der Ladekurve sieht man, dass die Ladeleistung relativ bald zurückgenommen wird.


    Du siehst, ich habe mich damit ausführlich beschäftigt. Mit so einer Leistung könnte ich es mir vorstellen, vollelektrisch unterwegs zu sein, ohne durch das Laden eingeschränkt zu sein - einfach bei der Klopause anstecken und mit entsprechender Reichweite weiterfahren zu können, ohne schleichen zu müssen.


    Bis diese Technologie in der leistbaren Fahrzeigklasse etabliert ist, dauert es wohl noch.


    Auch Mercedes hat gespart, um den CLA unter EUR 60.000 anbieten zu können.


    Wenn man bedenkt, ein Renault MeganE ist nicht so massiv günstiger. Der Alpine A390 kostet ähnlich viel, der hat aber die alte Technologie. Streng genommen ist es ein ScenicE Sport-Coupé.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Zwolle,


    ich kann nicht sagen, ob das schon der neue 1,33 Liter oder noch der 1,2 Liter ist. Auch der 1,2 Liter hat Steuerkette. Das Automatikgetriebe ist wohl das 6DCT250 mit Reibkupplungen (Trockenkupplungen).


    Der 1,2 Liter ist etwas auffällig betreffen Verschleiß der Steuerkette.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Torsten,


    das Popometer kenne ich noch. Das Fahrverhalten der Fahrzeuge hat sich durch die technischen Systeme schon verändert. Das was man früher selber ausgleichen musste, übernimmt die Elektronik der zahlreich vorhandenen Fahrdynamikregelungen.


    Ein moderner 911 der Bauteihen 991 und 992 hat nur noch wenig mit den früheren Baureihen gemein. Bei 200 km/h fährt man damit so, wie bei einem Captur mit 100 km/h. Der liegt so satt auf der Straße, auch in Kurven, da kommt kein Heck. Die Bremsen verzögern enorm. Da regelt auch die Elektronik. Früher waren die Fahrzeuge viel anspruchsvoller als heute und da hat man viel Können gebraucht, um bei flotter Fahrt nicht von der Straße abzufliegen.


    Ich muss mich bei Fahren eines Oldtimers immer wieder sehr zurücknehmen. Das Popometer meldet sich sofort…


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Torsten,


    der Captur ist komfortabel ausgelegt und ist kein Sportwagen. Auch der höhere Schwerpunkt wegen dem SUV-Konzept unterstützt auf keinen Fall eine sportliche Fahrweise. Nach den 155 PS fahre ich den Symbioz HEV mit 145 PS Systemleistung. Der ist auch kein Sportwagen, aber fährt komfortabel. Ich bevorzuge es, komfortabel unterwegs zu sein. Nach einer Stunde Fahrt mit einem Porsche 911 S bin ich auf den Beifahrersitz gewechselt, weil mir das Fahren damit zu anstrengend gewesen ist. Ich bin der S-Klasse-Typ.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Marcello,


    ohne das Fahrzeug vorort zu haben und ohne dass der Fehler dann auftritt, ist es wohl schwierig den Grund für den Fehler zu entdecken.


    Das Problem dabei ist, dass es sehr viele Ursachen gibt, die diesen Fehler auslösen können. Zum Beispiel Unterspannung im 12 Volt-System, fehlerhafter Massepunkt, fehlerhaftes Klimasteuergerät, defekte Temperaturfühler, Defekt bei einem Stellmotor einer Luftklappe.


    Nachdem der Fehler sporadisch auftritt, tippe ich auf ein Problem mit der Systemspannung. Ist die zu niedrig, können Steuergeräte fehlerhaft laufen und falsche Signale aussenden. Bei meinem RFC habe ich im Jahr 2017 der Werkstatt den Nachweis erbracht, dass durch Unterspannung das Radio falsche Signale an das Klimasteuergerät gesendet hat. Bei 36 Grad Außentemperatur wurde geheizt, anstatt gekühlt. Je höher die Gebläsedrehzahl gestellt wurde, desto wärmer wurde die ausströmende Luft.


    Nachdem man meine Aussage nicht ernst genommen hatte, wurde das Klimasteuergerät ausgetauscht. Der Fehler war weiterhin vorhanden. Erst nach dem Radiotausch war der Klimafehler verschwunden.


    Liebe Grüße

    Udo