Hallo Helmut,
auch Elektofachrzeuge vermeiden kein CO2. Die haben einen fetten CO2-Rucksack, mitunter durch die Produktion der Batterien. Es ist müßig zu glauben, Strom wird ausschließlich nachhaltig produziert.
In Österreich werden rund 80% des Stroms durch Wasserkraft produziert. Das ist nicht in allen Staaten so der Fall. In vielen Ländern wird Strom mit Kohle und Gas produziert. Das wird sich so schnell nicht ändern und lässt sich auch nicht durch Europa beeinflussen. Atomstrom ist zwar sauber, aber auch nicht unumstritten.
Immer noch gibt es behördliche Hürden, beim Einbau von PV-Anlagen. Durch den Altstadtschutz ist es auch unmöglich, flächendeckend die zahlreichen Dächer für eine Stromproduktion zu nutzen.
Das Thema Windräder und Zerstörung von Wäldern durch die Zufahrtsstraßen und die Zubetonierung von Flächen für die Fundamente ist auch umweltschädlich. Stromleitungen müssen verlegt und wiederum Umspannwerke auf unberührten Flächen errichtet werden. Als ob nicht schon genug Flächen verbaut sind. Das Nutzen von PV in bereits verbauten Gebieten erachte ich als viel sinnvoller.
Die Hysterie, die immer stärker sichtbar wird, lässt attraktive Geschäftsmodelle entstehen. Ob die unbedingt die Umwelt schützen?
Wie wäre es mit nicht mehr wegwerfen, sondern reparieren?
Elektrofahrzeuge werden wohl zum Wegwerfartikel verkommen. Ein defekter Akku nach zehn Jahren Laufzeit oder mehr ist ein wirtschaftlicher Totalschaden. Selbst eine Reparatur des Akkus wird wohl den Zeitwert des Fahrzeuges übersteigen.
Verstärkt wird das noch durch kommende, neue Technologien. Die heutige Technik wird keiner mehr wollen, genauso mag man ein Elektrofshrzeug aus der ersten Generation nicht mehr fahren, da die Reichweite im Vergleich zu heute ein Witz ist.
Liebe Grüße
Udo