Hallo Helmut @CapTapCap,
ja das große Thema, was ist nötig, was braucht man nicht - wenn es danach geht, das meiste braucht man wirklich nicht - aber es ist schön, wenn man es hat, dann nutzt man es auch oder auch nicht, je nachdem, wie jemand dazu steht.
Ich liebe es, das Fahrzeug mit Funktionen vollgestopft zu haben und verwende das auch. Bei meinem neuen Symbioz fahre ich permanent mit allen Fahrassistenten. Ich finde es erstaunlich, wie gut das mittlerweile funktioniert. Es muss einem immer bewusst sein, es sind nur Assistenten, man darf sich darauf nicht verlassen.
In diesem Thread geht es um Kartenupdates. Bei Fahrzeugen mit EasyLink werden die Karten via Toolbox auf einen USB-Stick kopiert und dann im Fahrzeug installiert. Die Karten für das Heimatland werden sogar over the air geladen und installiert, was nicht immer verlässlich funktioniert.
Der Vorteil eines integrierten Navigationssystems ist, dass kein Datenvolumen vom Mobiltelefon verbraucht wird. In Nicht-EU-Ländern spart man sich die Roaming-Kosten, was unter Umständen ziemlich ins Geld gehen könnte. EasyLink nutzt TomTom Karten und auch die Navigationssoftware stammt von TomTom. Nachdem die Updates von TomTom Go direkt von TomTom mehrmals im Jahr kommen, werden bei Renault die Karten nur zweimal im Jahr zum Update zur Verfügung gestellt. Das hängt damit zusammen, dass die Karten für EasyLink angepasst werden müssen. Bei R-Link2 ist das nur noch einmal im Jahr.
In der Praxis spielt es jedoch keine Rolle, wie alt die Navigationskarten sind. Ich kann da sehr gut vergleichen. Im Espace RFC fahre ich noch immer mit den Karten 2017.06, da mir der Preis für das Kartenabo als viel zu teuer erschienen ist. Auch wenn Kreisverkehre fehlen oder die Autobahn mittlerweile durch das Gelände führt, komme ich immer noch sehr gut damit zurecht.
Im Captur habe ich immer die neuesten Karten geladen. Ich merke da keinen Unterschied. So viel ändert in meinem Einzugsgebiet nicht. Wo man es merkt, ist die Datenbank für die Radarwarner und für die Geschwindigkeitsbeschränkungen. Wobei Radarwarnungen bei EasyLink auch online eingespielt werden. Die Radarwarnung, die in Deutschland fehlt, finde ich eine gute Sache. In Österreich ist das erlaubt. Bei openR Link fehlt so eine Datenbank, was ich schon vermisse.
Das neue openR Link der Phase 2 Modelle nutzt Google Maps, was aber eine permanente Onlineverbindung voraussetzt. Die Karten werden zwar permanent offline geladen, jedoch stehen im Offline-Fall der Google-Assistent und die Datenbank für die Verkehrszeichen und dem Straßenverlauf nicht zur Verfügung.
Liebe Grüße
Udo