Rätselhafte Verbrauchsanzeige

    • Also heute habe ich nach 435,6 gefahren Kilometern getankt. Der BC zeigte einen Schnittverbrauch von 6,4 L/100km an, einen Totalverbrauch von 28,1 Liter. Die reine Kalkulation des BC ist also rechnerisch in Ordnung. :thumbsup:

      Was aber nicht passt: bis Halskrause vollgetankt gingen dann 30,38 Liter in den Tank (mit Stutzen). Macht einen tatsächlichen Verbrauch von 6,8 L/100KM :thumbdown: ...... was für sich genommen aber auch noch o.k. ist, so wie ich über die 435,6 KM so mit wechselnden Geschwindigkeiten (konstant mit 110 oder eben je nach Verkehrslage zwischen Stillstand auf der BAB bis 190 auf freier BAB. :whistling:

    • Pandafahrer schrieb:

      bis Halskrause vollgetankt gingen dann 30,38 Liter in den Tank (mit Stutzen)
      einfach nur dazu:

      Quelle: welt.de

      "Bei Hitze sollte man das Volltanken vermeiden. Denn bei hohen Außentemperaturen dehnen sich Benzin und Diesel aus. Ist der Tank bis zum Rand gefüllt, kann sich der Kraftstoff nicht weiter ausdehnen. Er droht überzulaufen. Dadurch steigt das Brandrisiko. Entweicht der Sprit aus dem Tankdeckel kann es außerdem zu Lackschäden kommen, die durch starke Sonneneinstrahlung beschleunigt wird.

      Zapfpistolen haben zwar eine Abschaltautomatik, die das Überlaufen des Tanks verhindern soll. Aber gerade vor langen Urlaubsfahrten oder bei kurzzeitig niedrigen Kraftstoffpreisen füllen viele Autofahrer trotzdem weiter nach. Wer zudem einen Ersatzkanister an Bord hat, sollte darauf achten, dass dieser ebenfalls nicht bis zum Rand gefüllt ist."
      _______
      LG
      rüdiger
    • CapHHDO schrieb:

      Pandafahrer schrieb:

      bis Halskrause vollgetankt gingen dann 30,38 Liter in den Tank (mit Stutzen)
      einfach nur dazu:
      Quelle: welt.de

      "Bei Hitze sollte man das Volltanken vermeiden. Denn bei hohen Außentemperaturen dehnen sich Benzin und Diesel aus. Ist der Tank bis zum Rand gefüllt, kann sich der Kraftstoff nicht weiter ausdehnen. Er droht überzulaufen. Dadurch steigt das Brandrisiko. Entweicht der Sprit aus dem Tankdeckel kann es außerdem zu Lackschäden kommen, die durch starke Sonneneinstrahlung beschleunigt wird.

      Zapfpistolen haben zwar eine Abschaltautomatik, die das Überlaufen des Tanks verhindern soll. Aber gerade vor langen Urlaubsfahrten oder bei kurzzeitig niedrigen Kraftstoffpreisen füllen viele Autofahrer trotzdem weiter nach. Wer zudem einen Ersatzkanister an Bord hat, sollte darauf achten, dass dieser ebenfalls nicht bis zum Rand gefüllt ist."

      Hallo Rüdiger, danke für das Zitat aus der Welt, aber keine Sorge: ich beherrsche diese Tanktechnik schon seit dem ersten meiner 19 Autos, die ich seit dem Fühererschein-Erwerb besaß. Ist schon klar, dass ich nach so einem Tankvorgang dann noch ein paar Kilometer fahre, damit sich der Sprit wirklich in die Tiefen der Tank-Katakomben verzieht und obendrein schon ein paar Centi-Liter verbraucht sind... :saint:
    • Entschuldigung, aber ich verstehe hier das Grundproblem nicht.
      Mir persönlich ist es egal, ob ich bei Volltanken 38 oder 42l in den Tank bekomme - entspannt Euch.

      Zu dem BC: Er MUSS falsch gehen - geht nicht anders. Nach Gesetzeslage muss ein Tacho immer vorgehen (bei 100 km/h bis zu 14 km/h). Dies kann man nicht rechnerisch kompensieren, da z.B. der BC nicht informiert ist, wie stark die Reifen abgefahren sind. Dies bedeutet doch, wenn auf dem Tacho 100 km/h stehen fährt man zw. 86 km/h und 99 km/h. Und aufgrund der Streuung gehe ich davon aus, dass diese Bandbreite auch voll zuschlägt.
      Beispiel: Man fährt 1 h konstant Tempo 100 km/h (Tachoanzeige) und benötigt 6l. Somit ist die Verbrauchanzeige bei 6,0 l/100km. In Realität können dies aber zw. 6,1 l/100km und 7 l/100km sein.
      Dies gilt für alle Fahrzeughersteller!!!! Also auch hier - entspannt Euch und legt Euch zurück ;)

    • das nenne ich doch mal ne erklärung!! danke daür!!


      wobei ich die ungenauigkeit trotzdem nicht begreife:
      gestern von kiel nach wiesbaden gefahren.
      ca 30kilometer vorm ziel ging die reserve-leuchte an. reichweite wurde mit 120km angegeben.

      nach nur 10km gemäßigter autobahn-fahrt zeigte er dann nur noch striche in der reichweiten-anzeige.

      bin zur tanke... und konnte tatsächlich nur 36lir tanken, voll bis oben hin.
      das bedeutet, es müssten noch 9ltr kraftstoff im tank gewesen sein..... (?)

    • peacemaker69 schrieb:

      das nenne ich doch mal ne erklärung!! danke daür!!


      wobei ich die ungenauigkeit trotzdem nicht begreife:
      gestern von kiel nach wiesbaden gefahren.
      ca 30kilometer vorm ziel ging die reserve-leuchte an. reichweite wurde mit 120km angegeben.

      nach nur 10km gemäßigter autobahn-fahrt zeigte er dann nur noch striche in der reichweiten-anzeige.

      bin zur tanke... und konnte tatsächlich nur 36lir tanken, voll bis oben hin.
      das bedeutet, es müssten noch 9ltr kraftstoff im tank gewesen sein..... (?)
      Lieber Peacemaker69, genau das ist es, was ich an der BC-Anzeige bemängele. Verlassen kann man sich trotz Produktionsjahr 2016 auf diese Art "Computer" immer noch nicht.... sonst ist man verlassen. Es ist und bleibt ein Schätzeisen....eine echte Schande, nicht nur für Renault.

      Dass Du in der beschriebenen Situation nur 36 Liter tanken konntest, führe ich darauf zurück, dass Du an der Säule statt nach links geneigt nach rechts geneigt, womöglich noch nach rechts hinten geneigt gestanden hast.

      Du müsstest eigentlich gemerkt haben, dass nach diesem Tankvorgang die Tanknadel schon nach wenigen Kilometern (ca 50) angefangen hat, aus ihrer 100%-Position zu wandern.

      Mache ich meinen Cappi wie oben beschrieben voll, dann bewegt sich die Nadel bei 6,5 l Schnittverbrauch erst nach circa 170 bis 200 KM..........

      Witzig ist ja auch, dass der BC nach einer Volltankung "automatisch" eine maximale Reichweite von rund 840 KM anzeigt...... woher weiss der BC, wie voll ich getankt habe? Muss ja was mit Sensoren im Tank zu tun haben.
    • Schön das wir in diesem Forum alles offen diskutieren dürfen, können und wir alle menschlich miteinander umgehen.

      Meine Gedanken bis hierher:

      Was haben wir früher bloß ohne Computerhilfe gemacht?
      Hm, ich hatte den Verbrauch grob im Kopf und meist entsprechend vorausschauend geplant/getankt.
      Ja so muss es gewesen sein. Oder? Ja, ich tankte auch oft erst, wenn sich die Nadel in der Tankanzeige in den farblich markierten Bereich bewegte. Eigentlich war und ist das immer ganz einfach. Heute hat es einen Bordcomputer der irgendwas berechnet und schon sind die Nöte da. Das Auto ist irgendwie geneigt beim Tanken: Uhhh dann geht ein Liter weniger in den Tank! Ja das ist mal schwerwiegend.
      Dem entziehe ich mich, überschlage grob den Verbrauch; immerhin kann der ein Hinweis auf Mängel sein. Ansonsten ...
      ... ansonsten gibt es hier vor Ort, im Umfeld, bei Freunden und Bekannten ganz viele Dinge die mir persönlich wichtiger sind als 0,5 Liter Mehrverbrauch oder zu wenig getankt.

      Und jetzt krieg ich bestimmt wieder die ein oder ander Schelte.

      _______
      LG
      rüdiger
    • Wir hatten das Thema schon früher hier und haben festgestellt, dass die Anzeige eine Mischung aus tatsächlicher Mengenmessung und Verbrauchsmessung vom BC ist. Sie kann also nur ein Schätzwert sein. Wenn man das weiß, geht man etwas gelassener mit der Zeigerstellung um.

      Trotzdem ist es ärgerlich, wenn man sich auf eine Anzeige nicht verlassen kann.

      In der Guten Alten Zeit, Rüdiger, hat keine Anzeige behauptet, dass man noch 263 km fahren kann, man musste mitdenken. Aber warum behauptet in der Schönen Neuen Welt ein Computer so etwas, wenn es gelogen ist?

      TCE 120

    • FranzFreund schrieb:

      In der Guten Alten Zeit, Rüdiger, hat keine Anzeige behauptet, dass man noch 263 km fahren kann, man musste mitdenken. Aber warum behauptet in der Schönen Neuen Welt ein Computer so etwas, wenn es gelogen ist?
      Dann haben wir es doch: der BC im Captur verbreitet #FakeNews

      Also kommt das bekannte eigene Denken ins Spiel und Behauptungen sollte man hinterfragen und prüfen.
      _______
      LG
      rüdiger
    • Interessant, dass sich die Meinungen hier dahin bewegen, dass man die Rechnerei des BC als das zu Rate ziehen soll, was sie ist: im wahrsten Sinne aus dem blauen Dusnst genommen.....

      Nun aber mal was sehr positives: wir sind heute von Bonn bis Brannburg (bei Bayrischzell) 625 Km mit dem sehr voll geladenen Cappi gefahren.

      Erst mal: auch die Strecke in den Süden über die A3, dann später über die A9 Richtung München ist von Baustellen teils erheblicher Länge "geplastert". Da aber wahrhaftig wenig Pkw-Verkehr war, kamen wir so mit wechselnden Geschwindigkeiten (meist um die 125 Km/h, oftmals 80, dann auch bis 170) sehr gut durch.

      Durchschnittsverbrauch auf dieser Tour sage und schreibe nur 6,4 Liter/100 Km...... (BC sagte 6,25 l). Das ist mehr als erfreulich.

      Morgen geht es dann über den Groß-Glockner-Pass mit Sight-Seeing bis nach Afritz runter und wieder rauf. Wir werden weiter berichten.

    • Wir sind mittlerweile in Verditz (Österreich) angekommen. Vorher sind wir über die Großglockner-Hochalpenstraße gefahren. Diese Straße hat maximal 12% Steigung - dass aber rund über 20 KM.... der Cappi hat da bis zu 25 Liter auf 100 KM geschluckt (BC-Anzeige), die er aber auf der rund ebenso langen Talfahrt wieder mit Null-Verbrauch ausgeglichen hat.

      Insgesamt hat der Cappi dann auf der Strecke bis Verditz mit teilweise abenteuerlichen Strecken so 6,8 l/100 km verbraucht, was für sich genommen wieder mal ein sehr guter Verbrauch ist.

      Tolle Nebeninfo: Super95 kostet hier in Österreich nur 1,15 €/Liter.

    • Neu

      peacemaker69 schrieb:

      habt ihr den 120tce?

      wünsche nen tollen urlaub im wunderschönen österreich!!
      Hallo auch! Ja, wir fahren einen Cappi 120TCE - und Österreich ist wirklich immer eine Reise wert. Ich selbst bin schon zum rund 30sten Mal hier - mit einer Pause von rund 14 Jahren hat sich hier in Kärnten rund um Villach doch viel verändert. Einiges zum Besseren, anderes ist so geblieben, wie es immer war.