Hallo Helmut
ich bin auch begeistert vom elektrischen Antrieb, nur nicht vom batterieelektrischen.
Ich würde eher in der Brennstoffzelle und dem Wasserstoff als Energiespeicher die Zukunft sehen.
Hierzu bräuchten nur alle bisherigen Erdölraffinierien auf Wasserstoffproduktion umgestellt werden und die gesamte Benzininfrastruktur (Tankstellen) auf Wasserstoffverkauf umgestellt werden.
Der Wasserstoff darf dann natürlich nicht aus Gas oder Erdöl hergestellt werden sondern mit regenerative Energie und Elektrolyse erzeugt werden.
So braucht es keine neue Installation von Stromtankstellen, weder privat noch unternehmerisch und kein Abbau seltener Erden und damit verbunden die Zerstörung von Mensch und Umwelt.
Der batterieelektrische Antrieb verlagert nähmlich nur die Umwelt-/Menschenbelastung von globaler Verschmutzung auf lokaler Verschmutzung.
Ich werde aber trotzdem die Entwicklung weiter verfolgen.
Die Feststoffbatterie scheint ein neuer Schritt zu sein.
Entweder kleinere Batterien mit weniger seltenen Erden für gleiche Reichweite oder gleichgroße aber dafür mit größere Reichweite.
Wenn dann noch die seltenen Erden, wie bei den Batterien von BMW, mit weniger Umwelt- und Menschenbelastung abgebaut werden könnte ich mich auch umstimmen lassen.
Mein letzter Gedanke dazu geht aber in eine andere Richtung.
Ich versuche grundsätzlich weniger fossile Brennstoffe zu verwenden um die Umwelt und den Menschen weniger zu belasten.
Vor 6 Jahren bin ich vom Autopendler zum Pedelec-(eBike)-Pendler umgestiegen.
Vorher bin ich ca. 20 km und (je nach Verkehr) 30min zu Arbeit gefahren.
Jetzt fahre ich das ganze Jahr über 12 km und bin aber ca. 40 min unterwegs.
Dafür komme ich aber fit und wach im Büro an und kann abends auf dem Heimweg den Stress wegstrampeln.
Pro Jahr, wenn ich jeden Arbeitstag mit dem Pedelc fahre, erspare ich dadurch 590 Liter Diesel und knapp ein Tonne CO2.
Das klappt natürlich nicht immer aber ich gebe mein bestes. 
Gruß
Dirk